Frankfurt: Brücke Am Weißen Stein erhält Monitoring-System zur Brückenüberwachung

Symbolbild Bauarbeiten (Grafik: Gerd Altmann auf Pixabay)

Vorübergehend leicht geänderte Verkehrsführung

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) überwacht die Brücken in Frankfurt engmaschig und installiert innerhalb der kommenden drei Wochen ein Monitoring-System zur Bauwerksdiagnostik an der Brücke über die Bahngleise zwischen den U-Bahn-Stationen Weißer Stein und Heddernheim.


Dazu kommt es mehrfach zu leichten Änderungen der Verkehrsführung gegenüber dem Ist-Zustand. Phasenweise wird der Kfz-Verkehr dazu im unten genannten Zeitraum in beide Fahrtrichtungen vorübergehend auf den sonst dem Radverkehr vorbehaltenen Fahrspuren geführt. Der Radverkehr wiederum teilt sich den Gehweg in dieser Zeit mit dem Fußverkehr.

Am gestrigen Donnerstag, 19. Februar, haben die vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich Mitte März 2026, kehren Kfz- und Radverkehr auf ihre angestammten Fahrspuren zurück, damit die Gehwege wieder für Fußgängerinnen und Fußgänger frei werden.

Die Brücken am Weißen Stein – bestehend aus drei Teilbauwerken – werden aufgrund statischer Defizite, die sich bei rein rechnerisch ergeben haben, in einigen Jahren komplett erneuert. Das neue Monitoring-System, eine technische Lösung für besonders präzise Brückenüberwachungen, ist eine Vorsichtsmaßnahme der Stadt Frankfurt – ebenso wie der Kollapsrahmen, der im Zusammenhang mit dem S6-Ausbau unter der Brücke am Weißen Stein installiert wurde. Das Monitoring-System bleibt bis zum Neubau der Brücke im Einsatz, um die Sicherheit der städtischen Brückeninfrastruktur zuverlässig und vorausschauend im Blick zu behalten.

(Text: PM Stadt Frankfurt)