Mehr Sicherheit für Fußgänger durch Sanierung des Woogswegs in Arheilgen

Symbolbild Bauarbeiten (Foto: Miguel Teirlinck auf Unsplash)

Nach Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sowie des Sportvereins Arheilgen e.V. (SGA) und deren inhaltlicher Prüfung wird die Verkehrssituation im Arheilger Woogsweg zunächst mit einer Fahrbahnsanierung und neuen Markierungen verbessert. Eine Einbahnstraßenregelung wird vorerst nicht umgesetzt.


Dazu Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey: „Mir war wichtig, die Hinweise aus dem Stadtteil ernst zu nehmen und eine Lösung zu finden, die die Sicherheit erhöht, ohne unnötige Umwege zu erzeugen. Deshalb gehen wir jetzt bewusst schrittweise vor. Wir haben die unterschiedlichen Interessen sorgfältig abgewogen. Das Ergebnis ist ein pragmatischer und verkehrssicherer Weg, der die Bedürfnisse des Stadtteils ernst nimmt.“

Der Woogsweg ist insbesondere durch die Wegebeziehungen zur SGA, zur Kita und zum Arheilger Mühlchen eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer. In den vergangenen Jahren hatten Bürgerinnen und Bürger wiederholt auf den fehlenden Gehweg und daraus resultierende Konflikte hingewiesen.

Im ersten Schritt wird 2026 die Fahrbahndecke im Abschnitt zwischen der Jakob-Jung-Straße und dem Abzweig zum bestehenden Gehweg grundlegend erneuert. Gleichzeitig wird der Seitenbereich neu aufgebaut und markiert. Fußgängerpiktogramme und eine entsprechende Beschilderung machen künftig sichtbar, dass dieser Bereich vorrangig Fußgängern dient. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die bestehende Situation zu verbessern, ohne die gegenwärtige Verkehrsführung sofort grundlegend zu verändern.

Nach der Umsetzung werden die Auswirkungen beobachtet und ausgewertet.
Sollte sich zeigen, dass für die Verkehrssicherheit zusätzliche bauliche Maßnahmen notwendig sind, kann in einem zweiten Schritt eine stärkere Abtrennung des Seitenraums für den Fußgängerverkehr erfolgen. Erst dann wäre auch eine Einbahnstraßenregelung erforderlich. „Die Einbahnstraße ist nicht vom Tisch, aber sie ist ausdrücklich nur das letzte Mittel, wenn es die Sicherheit wirklich verlangt“, betont Wandrey.

Für die Sanierung des ersten Abschnitts sind rund 100.000 Euro eingeplant.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)