Die Höchstgeschwindigkeit in der Schützenstraße in Wiesbaden wird in Kürze auf 30 km/h abgesenkt. Das teilte das Verkehrsdezernat mit. Die Änderung betrifft den Bereich mit Wohnbebauung; weiter nördlich verbleibt die Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h.
Vorausgegangen war ein einstimmiger Beschluss des Ortsbeirats Nordost, die Geschwindigkeit auf dieser Hauptverkehrsstraße von 50 auf 30 abzusenken. Daneben gab es eine Vielzahl an Zuschriften von Anwohnerinnen und Anwohnern, die angesichts der Verkehrsbelastung um Lärmberechnungen gebeten haben. Diese wurden durch das städtische Umweltamt nach dem bundesweit vorgeschriebenen Berechnungsverfahren durchgeführt. Im Ergebnis konnte eine klare Überschreitung der Lärmwerte festgestellt werden, sodass städtisches Handeln erforderlich geworden ist.
„Lärm macht krank – das gilt überall, wo Menschen wohnen, auch an Hauptverkehrsstraßen. Der Ortsbeirat Nordost hat deshalb zurecht eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit angestoßen. Nach rechtlicher Prüfung können wir den Wunsch jetzt erfüllen und so die Gesundheit der dort lebenden Menschen schützen“, so Verkehrsdezernent Andreas Kowol.
Ein positiver Nebeneffekt wird auch für die Verkehrssicherheit erwartet. Die Schützenstraße dient auch als Fuß- und Radverbindung zur Hochschule RheinMain und zum Arbeitsplatzschwerpunkt „Unter den Eichen“.
Allen, die mit dem Auto auf der B417 aus Richtung Wehen/Neuhof kommen und bisher die Schützenstraße genutzt haben, wird empfohlen, bereits vorher auf den Hupfeldweg/Fischzuchtweg abzubiegen, um auf die B54 zu gelangen. Diese Querverbindung wurde im vergangenen Herbst vollständig saniert und kann mit bis zu 70 km/h befahren werden.
(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)


