Erneuter Warnstreik in Frankfurt: U-Bahnen und Straßenbahnen fahren zwei Tage lang nicht

(Symbolfoto: Pixabay)

S-Bahnen und Busse in Frankfurt sind unterwegs

48 Stunden lang müssen die Menschen in Frankfurt am Main voraussichtlich ohne U-Bahnen und Straßenbahnen auskommen: Für Freitag und Samstag, 27. und 28. Februar, ist zum vierten Warnstreik der aktuellen Tarifrunde im hessischen Nahverkehr aufgerufen worden. Es ist davon auszugehen, dass von Betriebsbeginn an alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) von dem Streik betroffen sind.


Für Fahrgäste hat das starke Einschränkungen zur Folge. Immerhin verkehren S-Bahnen, Regionalzüge, die städtischen Buslinien sowie die Regionalbusse und können für viele Verbindungen als Alternative weiterhelfen. Gerade im Busverkehr wird aber teilweise mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen sein, was zu Verspätungen führen kann.

Die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon, das rund um die Uhr erreichbar ist, unter 069/24248024, im Internet unter rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien unter facebook.de/VGFffm, bsky.app/profile/vgf-ffm.de und instagram.com/vgf_allefahrenmit.

In der Fahrplanauskunft der App RMVgo und auf rmv.de lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, sodass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalzüge und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Routenoptionen“ wählt man „Öffentliche Verkehrsmittel“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“.

Diese Linien verkehren voraussichtlich trotz des Warnstreiks:
• die S-Bahn-Linien
• die Regionalzüge
• die städtischen und regionalen Buslinien, auch die Express-Busse
• der Ersatzverkehr für die U2 zwischen Nieder-Eschbach und Gonzenheim

(Text: VGF)