
Die Münsterer „River Night“ findet in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen statt. Das kostenlose Musik-Festival der gleichnamigen Interessengemeinschaft kämpft bei seiner Auflage am 21. März mit der Vollsperrung des Bahnübergangs in der Bahnhofstraße. Besucher müssen einen Umweg nehmen, da je zwei der teilnehmenden Locations auf der einen und der anderen Seite der Bahnstrecke zwischen Münster und Eppertshausen liegen. Ein Verein pausiert in diesem Jahr zudem.
Den Lageplan auf ihrer Website (www.rivernight.de) hat die Interessengemeinschaft River Night wegen der am 9. März beginnenden Sperrung um weitere Hinweise aktualisiert. Neben den Vereinsheimen der Gastgeber des Festivals ist dort nun auch der gesperrte Übergang nahe dem Mini-Kreisel zwischen Bahnhof- und Eduard-Vogel-Straße markiert. Dort fließt auch die Gersprenz entlang, die die River Night in ihrem Namen aufgreift. Westlich der Schienen befinden sich von den vier diesmal teilnehmenden Konzertstätten das Wanderheim und das Anglerheim; östlich der Bahnlinie sind direkt am Bahnhof die Halle des Vereins Radsport und die Pilsstube zuhause.
Da es zum Wesen der River Night gehört, zwischen den Locations zu wechseln, musste wegen des voll gesperrten Übergangs in der Bahnhofstraße – der kürzesten Route zwischen der West- und der Ostseite – eine neue Lösung her, wie in Ralf Schneider einer der fünf Organisatoren der Interessengemeinschaft erzählt. In Abstimmung zwischen Gemeinde Münster und der Bahn sei für den Abend (an dem der Zugverkehr normal weiterläuft) der Fußgänger-Übergang weiter nördlich zwischen Feld- und Dammstraße als Alternative vereinbart worden. „Der wird während der River Night vom Personal der Bahn abgesichert“, kündigt Schneider an. Dieser Umweg bedeutet zu Fuß nur wenige Minuten extra.
Beim Verein Radsport werden mit der siebenköpfigen Band Rockin‘ Times (Rock-Cover) Musiker ebenso ihr River-Night-Debüt geben wie in der Pilsstube Solokünstler Steppi Duesenberg. „Bei Rockin‘ Times spielt der Münsterer Jens Olaf Herd Schlagzeug“, sagt Schneider. Im Wanderheim spielen zum dritten Mal in Folge The Boombusters (Beat, Blues, Rock ´n` Roll). Auch die Goozebumps (Wanderheim, Melodic Alternativ-Cover) waren schon mal dabei. Die Langsmühle ist diesmal kein Schauplatz: Der Heimat- und Geschichtsverein pausiert in diesem Jahr. Offizieller Beginn ist um 20 Uhr.
(Text: jedö)
