Expertenrat der Asklepios Psychiatrie Langen: Deeskalationstipp aus der Praxis

Doreen Tenuta, kommissarische Pflegedirektorin der Asklepios Psychiatrie Langen. (Foto: Asklepios)

Deeskalation gelingt am besten, wenn wir zuerst uns selbst regulieren: ruhiger Atem, ruhiger Körper, ruhiger Raum.


Aktives Zuhören wirkt oft stärker als Argumentation: Wiederholen, verstehen wollen, nicht unterbrechen.

Provokationen nicht persönlich nehmen – Ziel ist Beruhigung, nicht Recht haben.

Ich-Botschaften statt Du-Anklagen entlasten das Gegenüber und senken den Stresspegel sofort.

Körpersprache ist Medizin: offene Haltung, weiche Stimme, langsames Tempo – Haltung beruhigt schneller als Worte.

Lösungsorientierung hält die Zukunft offen: nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Wege finden, wie es weitergehen kann.

(Text: PM LPR)