
Zahlreiche neue Honorar- und Generalkonsuln haben in den vergangenen Monaten ihren Dienst in Hessen angetreten. Am gestrigen Montag, 20. April, folgten sie der Einladung der Stadt Frankfurt zu einem gemeinsamen Antrittsbesuch im Kaisersaal des Römers. Oberbürgermeister Mike Josef begrüßte die Diplomatinnen und Diplomaten persönlich.
Zu den Gästen zählten unter anderem Generalkonsul der Republik Jemen und Doyen des Hessischen Consular Corps (HCC), Waleed Mohammed Ali Al-Shahari, sowie der Vize-Doyen Marwan Kallab, Honorarkonsularische Vertretung des Libanon. Ebenfalls anwesend waren zahlreiche Honorar- und Generalkonsuln, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Malaysia, Ungarn, Kanada, Bosnien und Herzegowina, Usbekistan, Montenegro, Zypern, den Niederlanden und Ecuador.
„Frankfurt war von jeher eine internationale Stadt. Seit vielen Jahrhunderten kommen Menschen in unsere Stadt, um Handel zu treiben, zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen“, betonte der Oberbürgermeister. Heute sei dieser Geist stärker denn je: „Menschen aus 180 Nationen nennen Frankfurt ihr Zuhause. Wir sind eine weltoffene, soziale, ökologische und liberale Stadt im Herzen Europas. Frankfurt ist die internationalste Stadt unserer Republik.“
Zugleich unterstrich Josef die Rolle Frankfurts als global vernetzter Standort: „Frankfurt ist ein bedeutendes Finanzzentrum, Sitz der Europäischen Zentralbank und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas.“
Die Bedeutung der konsularischen Vertretungen für die Stadt hob Josef besonders hervor: „Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaften und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt und Lebendigkeit des kulturellen Lebens in unserer Stadt.“ Der Oberbürgermeister betonte die Rolle der General- und Honorarkonsuln, in dem sie ihre Bürgerinnen und Bürger unterstützten und Brücken zwischen den Nationen bauten: „Sie tragen zum Dialog, zum kulturellen Austausch und zum gegenseitigen Verständnis bei. In Zeiten, in denen die Welt vor vielen Herausforderungen steht, ist diese Rolle wichtiger denn je.“
Der gemeinsame Empfang biete die Möglichkeit, neue Missionsleiterinnen und -leiter zusammenzubringen: „Es ist auch eine Gelegenheit für Sie, sich gegenseitig kennenzulernen und Teil der konsularischen Gemeinschaft der Stadt zu werden.“ Abschließend lud Josef die Gäste ein, Frankfurt auch abseits ihrer dienstlichen Verpflichtungen zu entdecken.
Neben den Mitgliedern des HCC nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft teil, darunter die Wirtschaftsförderung, die Messe Frankfurt, die Tourismus und Congress GmbH sowie die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung.
Mit rund 100 berufs- und honorarkonsularischen Vertretungen zählt Frankfurt am Main zu den bedeutendsten Konsularstandorten Deutschlands. Die regelmäßigen Wechsel in den konsularischen Leitungen machen gemeinsame Antrittsbesuche wie diesen zu einem wichtigen Bestandteil der internationalen Beziehungen der Stadt.
(Text: PM Stadt Frankfurt)

