Frankfurter Klimatage setzen positive Impulse für die Zukunft

Die Ausstellung „Unser Griff nach den Rohstoffen der Welt“ – gezeigt vom europäischen Städte-Netzwerk „Klima-Bündnis“ – rückte globale Fragen der Klimagerechtigkeit in den Fokus. (Foto: Stadt Frankfurt am Main)

Klimaschutz zum Anfassen, mitten in der Stadt: Mit 28 Veranstaltungen und 18 beteiligten Initiativen, Vereinen, Ämtern und Referaten wurde bei den Frankfurter Klimatagen 2026 von Sonntag, 19., bis Mittwoch, 22. April, deutlich, dass Klimaschutz und Klimaanpassung in Frankfurt durch eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren bereits ganz konkret im Alltag sichtbar und wirksam werden, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Die Frankfurter Klimatage haben gezeigt, dass wir mit niedrigschwelligen Formaten und konkreten Projekten die Menschen erreichen und zum Mitmachen motivieren können.“


Unter dem Motto „Klimaschutz erlebbar machen“ bot das Programm – verteilt über das gesamte Stadtgebiet – ein breites Spektrum an Informations-, Austausch- und Mitmachangeboten. Von Diskussionsrunden zum Trinkwasser über Exkursionen zur E-Mobilität bis hin zu Informationsangeboten zu Photovoltaik, Energie und Gebäudedämmung war für unterschiedliche Interessen etwas dabei. Auch ein vegetarisch-veganes Klimafrühstück, Exkursionen in die Stadtwildnis sowie eine Baumführung im Ostpark stießen auf großes Interesse.

Ein zentraler Anlaufpunkt war die „Insel für Klima und Nachhaltigkeit“ an der Hauptwache. Dort standen alltagsnahe Themen wie Zero Waste, nachhaltiger Konsum, die Teilnahme am Stadtradeln sowie Einblicke in die Frankfurter Nachhaltigkeitsstrategie im Mittelpunkt und luden zum Informieren, Austauschen und Ausprobieren ein.

Auch künstlerische und diskursive Formate prägten die Klimatage. Die Fotoausstellung „Wildnis vor der Haustür“ etwa zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der Frankfurter Stadtnatur und machte deren Schutzwürdigkeit sichtbar. Mit der Ausstellung „Unser Griff nach den Rohstoffen der Welt“ – gezeigt vom europäischen Städte-Netzwerk „Klima-Bündnis“ – rückten globale Fragen der Klimagerechtigkeit in den Fokus. Die Ausstellung fand im Rahmen der öffentlichen Podiumsdiskussion „Kommunaler Klimaschutz kann mehr – Herausforderungen und Best Practice in europäischen Städten: gemeinsam stark für Europa“ statt, zu der das Klimadezernat gemeinsam mit dem Klima-Bündnis eingeladen hatte. Bündnis-Vertreterinnen und -Vertreter aus europäischen Städten diskutierten dabei unterschiedliche Wege kommunaler Klimapolitik und tauschten Erfahrungen aus der Praxis aus.

Nach vier Tagen vielfältigem Programm zeigt sich: Die positive Resonanz und die hohe Nachfrage bestätigen, dass die Frankfurter Klimatage ein wichtiges Format sind, um Klimaschutz im Alltag zu verankern, den Austausch zu fördern und voneinander zu lernen, sagt Zapf-Rodríguez. „Die klimatischen Herausforderungen werden nicht weniger – im Gegenteil. Umso wichtiger ist es, dass wir die Frankfurter Klimatage kontinuierlich weiterentwickeln. 2027 wird es daher wahrscheinlich eine Neuauflage geben – mit noch mehr Vielfalt und noch mehr Möglichkeiten zum Mitmachen.“

Die Frankfurter Klimatage sind eine Initiative des Dezernats für Klima, Umwelt und Frauen mit Unterstützung des europäischen Städtenetzwerks „Klima-Bündnis“.

(Text: PM Stadt Frankfurt)