Verdacht der schweren Brandstiftung in Bad Homburger Parkhaus: 38-Jähriger in U-Haft

(Symbolfoto: 4711018 auf Pixabay)

Am späten Nachmittag des 23.Aprils brach im Parkhaus Seedammbad in Bad Homburg v. d. Höhe ein Feuer aus, infolgedessen elf Fahrzeuge vollständig – teilweise bis auf das Fahrgestell – ausbrannten und weitere 25 Fahrzeuge beschädigt wurden (wir haben berichtet). Ein Tatverdächtigter konnte am 30.April festgenommen werden und befindet sich nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft.


Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der 38-jährige moldauisch-rumänische Tatverdächtige ein dort geparktes Fahrzeug angezündet haben, das daraufhin in Brand geriet. Der Brand breitete sich nachfolgend auf die umliegenden Fahrzeuge sowie auf das Parkhaus aus. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf ca. 800.000 Euro geschätzt, der Sachschaden an dem Parkhaus ist noch nicht bezifferbar. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt.

Der Tatverdächtige wurde in einer Caritas Wohnungslosenhilfe in Bad Homburg v. d. Höhe festgenommen und am 1. Mai der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erließ. Ein Motiv des Beschuldigten ist bislang nicht bekannt. Die umfangreichen Ermittlungen, im Rahmen derer auch weitere Brandvorfälle in Bad Homburg v. d. Höhe überprüft werden, dauern an.

(Text: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main)