Erneuerung und Ergänzung der Radwege in Kastel durch die Helling Höfe

Marc Mische, Lyson; Andreas Kowol, Stadt Wiesbaden; Andrzej und Kostja Lyson, Lyson; David Berger, Gramenz (von links nach rechts). (Foto: Stadt Wiesbaden)

Die Fuß- und Radwege in der Eleonorenanlage sowie entlang der Wiesbadener Straße in Kastel wurden erneuert. Das bestehende Wegenetz wurde erweitert und direkt an das Rheinufer angebunden.


Die neue Verbindung verbessert die Erreichbarkeit der Rheinpromenade und stärkt die Infrastruktur für den Alltags- und Freizeitverkehr im Wiesbadener Osten, auch im Hinblick auf die weitere städtebauliche Entwicklung des Stadtteils. Die Maßnahmen wurden im Zuge der Quartiersentwicklung Helling Höfe durch den Investor Lyson umgesetzt und finanziert.

„Mit dem neuen Fuß- und Radweg schaffen wir eine direkte und sichere Verbindung vom Quartier an das Rheinufer. Das ist ein echter Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger in Kastel, sowohl im Alltag als auch in der Freizeit. Besonders erfreulich ist, dass diese wichtige Infrastruktur im Rahmen einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit entstanden ist und den städtischen Haushalt nicht belastet“, sagt Andreas Kowol, Bau- und Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt.

Auch der Bauherr, Andrzej Lyson, hebt die Kooperation hervor: „Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesbaden war von Anfang an für die Umsetzung dieses Projekts entscheidend. Das gemeinsame Ziel war es, mit den Fuß– und Radwegen und den begleitenden Maßnahmen der hochwertigen Baumpflanzungen und Begrünung einen spürbaren Mehrwert für das Quartier, die direkte Nachbarschaft und die Öffentlichkeit zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir zur Attraktivität des Rheinufers beitragen können.“

Der runderneuerte Radweg verläuft durch die angrenzende Parkanlage und bindet an bestehende Wegeverbindungen wie den Leinpfad und die Regionalparkroute an. Mit der zukünftigen Radspindel an der Kaiserbrücke kommt ein weiter Baustein des Wegenetztes hinzu.

Mit diesen Maßnahmen wird eine attraktive und sichere Verbindung für Radfahrende sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger geschaffen. Ein besonderer Anziehungspunkt entlang der Strecke ist der Spiel- und Balancierpark „An der Helling“. Der Park wurde auf dem ehemaligen Ruthof-Werft-Areal entwickelt und bietet heute Raum für Bewegung, Begegnung und Erholung. Auch hier hat der Investor im Zuge der Wiesbadener Sozialgerechten Bodennutzung (WiSoBon) seinen Beitrag zur Aufwertung geleistet.

Die Kosten für den Radweg im Park einschließlich Wiederherstellung und Pflege angrenzender Flächen liegen bei rund 95.000 Euro. Die Kosten für öffentliche Geh- und Radwege (An der Helling, Eleonorenstraße, Wiesbadener Straße) liegen bei rund 400.000 Euro. Die Begrünung im öffentlichen Raum einschließlich Vorbereitung der Baumstandorte liegt bei rund 50.000 Euro. Diese wurden vollständig vom Bauherr Lyson übernommen und von dem in Wiesbaden ansässigen Garten- und Landschaftsbauunternehmen Gramenz ausgeführt.

Die Helling Höfe als Quartiersentwicklung sind auf einem ehemaligen Gewerbegebiet mit 177 Mietwohnungen, Handelsflächen für die Nahversorgung, sowie ergänzenden Arztpraxen Impulsgeber für die weitere positive Entwicklung des Kasteler Westens.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)