Die ersten Sonnenstrahlen locken die Menschen nach draußen. Ob beim Picknick im Park, dem Ausflug zum See oder beim Treffen im Biergarten: Die warme Jahreszeit lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Doch wo Unbeschwertheit herrscht und viele Menschen zusammenkommen, sind oft auch Langfinger nicht weit. Sie haben es nicht nur auf Bargeld abgesehen, sondern vermehrt auf Zahlungskarten und Smartphones mit digitalen Bezahldaten.
Damit die Frühlingsfreude nicht durch einen Diebstahl getrübt wird, schützen einfache, aber effektive Vorsichtsmaßnahmen:
• Nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie für den Tag wirklich gebraucht werden. Alles andere besser zuhause lassen.
• Geldbeutel und Smartphone am besten in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung verstauen.
• Taschen immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen.
• Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen. Auch vermeintlich sichere Verstecke wie etwa das Handschuhfach im Auto sind für Profis kein Hindernis.
• Im Freibad oder am See Schließfächer nutzen, sofern vorhanden. Ansonsten Wertsachen entweder bei Begleitpersonen lassen oder in einer wasserdichten Tasche zum Schwimmen mitnehmen.
• Zwischendurch kurz prüfen, ob Smartphone und Zahlungskarten noch da sind. Je früher ein Verlust bemerkt wird, desto schneller lässt sich finanzieller Schaden verhindern.
Was tun, wenn die Karten doch weg sind?
• Sofort sperren: Der Sperr-Notruf 116 116 (der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen) ist rund um die Uhr erreichbar, um sowohl physische als auch digitale Zahlungskarten sofort zu sperren.
• SperrApp nutzen: Kartendaten sicher in der App speichern und – je nach Institut – girocards direkt sperren.
• Diebstahl melden: Umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und die KUNO-Sperre für SEPA-Lastschriften per Unterschrift veranlassen.
• Konto beobachten: Buchungsvorgänge genau im Blick behalten und unklare Transaktionen sofort der Bank oder Sparkasse melden.
(Text: PM Sperr-Notruf 116 116)


