Der Bahnhofsvorplatz am Frankfurter Hauptbahnhof und der vorgelagerte Bereich der Straßenbahnhaltestelle sind ab sofort deutlich heller. Im Zuge einer gezielten Modernisierungsmaßnahme hat die Stadt Frankfurt am Main die Lichtinfrastruktur umfassend verbessert – nicht nur in Hinsicht auf die Lichttechnik, sondern auch auf die Helligkeit.
In enger Abstimmung zwischen dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE), dem Präventionsrat sowie der Polizei, hat die StraßenBeleuchtung Rhein-Main (SRM) im Bahnhofsviertel elf Leuchten von konventioneller Lichttechnik auf LED-Technologie umgerüstet. Die neuen Leuchten sind heller als herkömmliche Straßenbeleuchtung und leuchten Flächen so deutlich besser aus.
Mehr Licht als Teil des städtischen Maßnahmenpakets im Bahnhofsviertel
Die Maßnahmen betreffen den unmittelbaren Bahnhofsvorplatz, die Straßenbahnhaltestellen sowie weitere Bereiche im Umfeld des Hauptbahnhofs und sollen das Sicherheitsgefühl aller Passantinnen und Passanten im Bahnhofsviertel erhöhen. Licht formt den Raum: Es kann dunkle Räume und ihre Ränder lesbar machen, beeinflusst, ob sich ein Raum einladend anfühlt und hilft, andere Menschen einzuschätzen.
„Ich freue mich, dass wir die Straßenbeleuchtung vor dem Hauptbahnhof, einem zentralen Eingangstor zur Stadt, deutlich verstärken konnten“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef. „Damit setzt die Stadt ein Zeichen für mehr Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel.“
Mehr Helligkeit bei geringerem Stromverbrauch
Ausgetauscht wurden, den formalen Standards der Stadt Frankfurt entsprechend, die Leuchten auf den bestehenden Masten. Die neue LED-Lichttechnik ist deutlich leistungsstärker als die Natriumdampflampen, die bisher eingesetzt wurden. Bei geringerer Anschlussleistung – mit 59 Watt statt bisher 83 Watt pro Leuchte – erreichen die Leuchten nun ein deutlich höheres Beleuchtungsniveau.
„Die neuen Leuchten liefern 32 Prozent mehr Licht mit 29 Prozent weniger Energie – so verbinden wir Effizienz mit Verantwortung“, fasst Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert zusammen. „Wir wissen, dass Alter, Geschlecht, Herkunft, Gesundheit und individuelle Erfahrungen beeinflussen, wie dunkle Räume wahrgenommen werden. Die neue Beleuchtung trägt dazu bei, dass wir insbesondere für Frauen, ältere Menschen und andere vulnerable Personengruppen ein höheres Maß an Sicherheit gewährleisten.“
Zur Zeit tauscht die SRM jährlich bis zu 3000 konventionelle gegen LED-Leuchten aus. In Abstimmung mit dem Präventionsrat und der Polizei hat die Stadt Frankfurt beschlossen, weitere Leuchten im Bahnhofsviertel mit stärkerem Licht zu versehen, um die positiven Effekte weiter auszubauen.
(Text: PM Stadt Frankfurt)


