Skyline oder Bolzplatz? – „FFM fühl ich“

„FFM fühl ich“ zeigt: Frankfurt ist nicht nur eine Stadt. Frankfurt ist ein Gefühl – und junge Menschen haben einiges darüber zu erzählen. (Foto: Anika Schulte)

Der Jugendkunstwettbewerb des Jugend- und Sozialamtes startet in neue Runde

Frankfurt kann hektisch sein. Frankfurt kann nach Döner und Regen auf heißem Asphalt riechen. Frankfurt ist für die einen Skyline, für die anderen Bolzplatz, Mainufer oder verspätete Straßenbahn. Aber vor allem kann Frankfurt eins sein: ein Gefühl. Genau dieses Gefühl sucht der Jugendkunstwettbewerb „FFM fühl ich“, den das Jugend- und Sozialamt Frankfurt 2026 zum zweiten Mal veranstaltet.


„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, bei der wir mehr als 300 eingereichte Werke hatten, laden wir jetzt erneut herzlich junge Frankfurterinnen und Frankfurter dazu ein, ihre ganz persönliche Sicht auf die Stadt kreativ aufs Papier zu bringen“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes. „Uns geht es dabei ausdrücklich nicht um perfekte Perspektiven oder die nächste Kunsthochschulbewerbung, es geht darum, sein eigenes Gefühl, das man mit der Stadt verbindet, erlebbar zu machen.“

Gesucht werden ehrliche, wilde, schräge, lustige, nachdenkliche oder einfach sehr persönliche Blickwinkel auf Frankfurt. Die zentrale Frage lautet: „Wie fühlt sich Frankfurt für dich an?“ Am Kunstwettbewerb teilnehmen, können Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren.

Angenommen werden sowohl analoge als auch digitale Arbeiten im DIN-A5-Format. Wichtig: Die Werke müssen im offiziellen „FFM fühl ich“-Zeichenblock gestaltet werden, der kostenlos in Frankfurter Jugendhäusern und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ausliegt. Zudem kann der Zeichenblock auch unter FFM fühl ich | Stadt Frankfurt am Main heruntergeladen werden.

Der eigens entwickelte Zeichenblock sorgt bewusst für einen niedrigschwelligen Zugang und soll besonders Jugendliche ansprechen, die sonst eher selten an Wettbewerben teilnehmen.

Vergeben werden Preise für die ersten drei Plätze in zwei Altersgruppen sowie mehrere Anerkennungspreise. Als Hauptpreis winkt unter anderem ein iPad mit Apple Pencil. Außerdem werden alle eingereichten Werke in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert – jedes Bild bekommt also seinen Platz.

Der Einsendeschluss ist der 17. August, die Preisverleihung mit Ausstellung findet am 18. September statt.

(Text: PM Stadt Frankfurt)