Zweiter Solar-Infotag an der Frankfurter Hauptwache stößt auf starkes Interesse

Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, eröffnet den zweiten Solar-Infotag. (Foto: Isaak Papadopoulos)

Klimadezernentin Zapf-Rodríguez: „Wir schaffen Orientierung auf dem Weg zur eigenen Solaranlage.“

Wie gelingt der Einstieg in die Solarenergie? Antworten auf diese Frage bot der zweite Solar-Infotag des städtischen Klimareferates an der Frankfurter Hauptwache. Bürgerinnen und Bürger konnten sich am Mittwoch, 10.Juni, darüber informieren, worauf es bei der Installation von Photovoltaikanlagen ankommt, welche städtischen Fördermöglichkeiten angeboten werden und welche Finanzierungswege infrage kommen. An den Ständen herrschte rege Nachfrage. Die Veranstaltung ist Teil der Solar-Kampagne des Klimareferates unter dem Motto „Sonne nutzen, Kosten senken“. Bereits im Vorjahr war der erste Solar-Infotag an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache gut besucht gewesen.


Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, betonte die Bedeutung niedrigschwelliger Informationsangebote für das Gelingen der Energiewende: „Photovoltaik auf den Dächern, Balkonen und in Gärten gibt vielen Menschen die Möglichkeit, selbst Teil der Entwicklung zu sein und Energiekosten zu senken. Viele wollen diesen Schritt gehen, stehen aber vor einer Vielzahl von Angeboten, technischen Fragen und Fördermöglichkeiten. Mit unseren Informations-, Beratungs- und Förderangeboten schaffen wir Orientierung und erleichtern den Einstieg in die Solarenergie.“ Die Dezernentin verwies dabei auch auf das erfolgreiche städtische Förderprogramm „Klimabonus“. Seit dem Start im November 2023 wurden Förderungen für rund 2800 Solaranlagen auf Dächern, an Fassaden oder in Gärten im Gesamtwert von rund 12 Millionen Euro bewilligt.

Neben den Beraterinnen und Beratern des Klimareferats standen beim Solar-Infotag auch zahlreiche Partnerorganisationen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Mit dabei waren unter anderem der Energiepunkt FrankfurtRheinmain, die Initiative Main Solar Balkon, die Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft sowie das Umweltforum Rhein-Main. Ergänzt wurde das Angebot durch Fachleute aus der Solarbranche sowie Expertinnen und Experten für Finanzierungsfragen.

Das Klimareferat verfolgt mit der Solar-Kampagne das Ziel, Informationen und Beratung direkt in die Stadtteile zu bringen. Die nächste Informationsveranstaltung findet daher bereits am Donnerstag, 18. Juni, im „Darmstädter Hof“ in Nieder-Eschbach statt. Auf dem Programm stehen Fachgespräche, Diskussionsrunden und ein Infomarkt mit Initiativen, Beratungsstellen und Anbietern. Darüber hinaus bietet das Klimareferat regelmäßig Solarspaziergänge in verschiedenen Stadtteilen an. Hier berichten Betreiberinnen und Betreiber über ihre Erfahrungen mit Photovoltaik-Anlagen und teilen so ihre Erfahrungen. Weitere Informationen zu dem Informationsangebot des Klimareferates und seiner Partnerinnen und Partner bietet der Veranstaltungskalender von Energiepunkt Frankfurt.

(Text: PM Stadt Frankfurt)