Erfolgreicher erster Frankfurter Fun-Cup

Am 14. Juni hieß es „Gudes tun in Fußballschuhen“ beim 1. Frankfurter Fun-Cup zugunsten des FC Gudesding und der Deutschen Kinderhospiz Dienste. Bärenbotschafter Hope hat den Teams zugejubelt und den Tag mit den Kindern genossen. (Foto: Stephanie Kreuzer)

Gemeinsam für den „Guden“ Zweck: FC Gudesding und Deutsche Kinderhospiz Dienste

Getreu dem Motto „Gemeinsam Zeichen setzen“ organisierte der FC Gudesding am 14. Juni gemeinsam mit den Deutschen Kinderhospiz Diensten ein gelungenes Benefiz-Fußballturnier. Dabei standen das Engagement, die Gemeinschaft und der Spaß an vorderer Stelle. Zehn Mannschaften, gemischt aus Frauen, Männern und Jugendlichen, traten bei einem Kleinfeldturnier gegeneinander an. Ein buntes Rahmenprogramm für Alt und Jung mit Unterhaltung und Mitmachangeboten lockte eine Vielzahl an Besuchern auf den Sportplatz der SG Riederwald. Abends bejubelten beim Public-Viewing alle Akteure gemeinsam den ersten Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrem WM-Auftakt gegen Curaçao. Der gesamte Spendenerlös der Veranstaltung fließt nun in das Projekt zum Aufbau des stationären Kinderhospizes im Frankfurter Nordosten und in die Vereinsarbeit des FC Gudesding Frankfurt. Weitere Informationen unter https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/ oder auf https://www.instagram.com/hope.kommt.rum/.


Vor einigen Monaten bereits ging es los mit einer gemeinsamen Idee: Stefan Lucht und Paul Weiss vom FC Gudesding und das Team der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Frankfurt haben sich getroffen, um ein Benefiz-Fußballturnier zu organisieren, das das geplante stationäre Kinderhospiz im Frankfurter Nordosten unterstützt. Die Lust, gemeinsam etwas Gutes auf die Beine zu stellen, war groß. Aus der Idee entstand am Ende ein echtes Sommerfest für Familien, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie viele engagierte Menschen. Bis weit in den Abend hinein packten alle gemeinsam an, bis alles wieder weggeräumt war.

Ganz nebenbei wurde auch Fußball gespielt: Zehn Mannschaften, gemischt aus interessierten Frauen, Männern und Jugendlichen der beiden Vereine FC Gudesding und SG Riederwald sowie aus Ehrenamtlichen der Deutschen Kinderhospiz Dienste und weiteren Aktiven, spielten um den Fun-Cup. Der Sieg ging am Ende an das Team der Deutschen Kinderhospiz Dienste um „Kapitän“ Stephan Engels.

Eine Vielzahl an Sponsoren engagierte sich mit der Bereitstellung von Equipment wie Zelten, Sitzgarnituren und Schankwagen sowie Speisen und Getränken; unter anderem REWE Bernd Kaffenberger, Enders GmbH & Co. KG, Frey Wärmetechnik GmbH, W. Roll & Sohn GmbH und Süß Fleischgroßhandel GmbH.

„Vor allem aber brauchten wir Menschen. Menschen, die gesagt haben: ,Klar, wir helfen.‘ Ohne lange Diskussionen. Ohne komplizierte Abstimmungen. Einfach, weil sie dabei sein und etwas möglich machen wollten. Jeder einzelne Beitrag hat gezählt. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude alle dabei waren: auf dem Platz, am Grill, am Glücksrad, beim Kuchenverkauf oder einfach im Gespräch miteinander. Es wurde gelacht, angefeuert, geholfen und gemeinsam gefeiert. Genau solche Tage zeigen, was entsteht, wenn unterschiedliche Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen. Nicht Perfektion macht eine Veranstaltung besonders. Sondern Herzblut. Und davon gab es an diesem Tag und in der Vorbereitung jede Menge“, fasst Katrin Becker-Oligmüller, Leitung Fundraising bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten, den Tag zusammen.

„Ein riesiges Dankeschön an alle, die mitgeholfen, gespendet, organisiert, gespielt, gebacken, aufgebaut und mitgefeiert haben. Vielen Dank auch an die tatkräftige Unterstützung durch Alexander Basse und Dr. Milena A. Jaksic mit anderen Rotaractern von Rotaract Frankfurt Main und dem Rotary Club Frankfurt-International: Von Kinderschminken über Spiele für Kinder bis hin zu Familienaktivitäten auf dem Spielfeld – sie waren voll im Einsatz – alles in den Diensten der wirklich sinnvollen Sache. Ich glaube, das war erst der Anfang. Vielleicht entsteht hier eine neue Tradition: Gudes tun in Fußballschuhn, ich glaube fest daran“, so Becker-Oligmüller weiter.

„Besonders beeindruckt hat mich der FC Gudesding Frankfurt. Der Verein organisiert nicht nur Fußballspiele oder Turniere. Dahinter steckt eine Gruppe von Menschen, die viel Zeit investiert, Ideen entwickelt, Projekte anschiebt und Verantwortung übernimmt. Vieles davon passiert ehrenamtlich und oft außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade das macht den Verein aus. Es geht nicht darum, möglichst laut aufzutreten. Es geht darum, Dinge anzupacken und Menschen zusammenzubringen. Wir danken für die Unterstützung und die Wertschätzung unserer Arbeit. Jede Sichtbarkeit hilft dabei, die Begleitung betroffener Familien langfristig zu sicher und zu stärken,“ ergänzt Fabian Reimertz aus dem Fundraising-Team der Deutschen Kinderhospiz Dienste, der extra aus Dortmund für das Event angereist war.

Geplantes „Mein Kinderhospiz Frankfurt“

Am Stand der Deutschen Kinderhospiz Dienste konnten sich Interessierte über den aktuellen Stand des in Planung befindlichen stationären Kinderhospizes „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ im Frankfurter Nordosten informieren. Ein Aufenthalt im stationären Kinderhospiz ähnelt für viele Familien einer Art Kur. Sie können dort für bis zu vier Wochen im Jahr neue Energie tanken, um den oft sehr herausfordernden Alltag mit ihrem schwerstkranken Kind zuhause besser bewältigen zu können. In Deutschland gibt es für rund 100.000 schwer erkrankte Kinder und ihre Familien derzeit nur 22 stationäre Kinderhospize. Mit dem Bau eines stationären Kinderhospizes schaffen die Deutschen Kinderhospiz Dienste hier dringend benötigte Plätze für die rund 900 betroffenen Familien in Frankfurt am Main.

(Text: PM Deutsche Kinderhospiz Dienste)