Verdächtige, metallische Gegenstände fand ein Mann am gestrigen Donnerstagabend (30.) im Rhein bei Lampertheim. Der Fluss führt derzeit Niedrigwasser. Der Finder brachte die Gegenstände zur Feuerwehr und löste damit den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes aus. Der Experte stellte anschließend fest, dass es sich bei den Metallteilen nicht wie zunächst vermutet um Granaten, sondern unter anderem “nur” um Infanteriemunition handelte. Der Kampfmittelräumdienst kümmerte sich um den ordnungsgemäßen Abtransport.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit solchen Gegenständen gefährlich ist. Niedrige Wasserstände im Rhein legen regelmäßig alte Munition und Weltkriegskampfmittel frei. Die Beamten warnen dringend davor, solche Gegenstände zu berühren oder zu bewegen, da sie auch nach Jahrzehnten hochgefährlich sein können. In diesem Zusammenhang gilt: Nicht berühren! Verdächtige Gegenstände im Wasser oder am Ufer niemals anfassen oder verändern! Den Fundort sichern und Abstand wahren! Sofort den Notruf (110 oder 112) verständigen.
(Text: PM PP Südhessen)


