78 Kinder nahmen am Sommercamp der Turnerschaft Ober-Roden teil. Die jüngeren Jugendfußball-Jahrgänge des Vereins (2021 bis 2014), von den G- bis zu den D-Junioren, waren mit dabei. Die Mannschaften hatten viel Spaß und nutzten das Camp auch zur Saisonvorbereitung. Das Programm wurde natürlich an die Hitze angepasst.
Das Hauptziel der Woche ist klar definiert: „Wichtig ist für uns einfach, dass die Kinder hier mit einem Strahlen rausgehen“, sagte Campleiter Bastian Neumann. „Das haben wir die letzten 20 Jahre eigentlich immer geschafft.“ So lange gibt es das Camp bereits, jeweils in der letzten Woche der großen Ferien. Das Camp sei immer wieder ein tolles Gemeinschaftserlebnis, berichtete Neumann, der bei der TS auch Trainer der ersten Mannschaft und Sportlicher Leiter ist und das Sommercamp seit der ersten Auflage leitet.
In den vergangenen Jahren waren es jeweils um die 100 Teilnehmer, diesmal etwas weniger. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Vorfreude auf die Camptage war wieder unverkennbar, als die Jungs und Mädchen mit allen Betreuern ihren morgendlichen Kreis bildeten, die Frage „Habt Ihr Bock auf Fußball?“ klar und äußerst lautstark positiv beantworteten und sich auch mit dem an den Vereinsfarben orientierenden Schlachtruf „We are red, we are white, we are TS-Dynamite“ zu Wort meldeten. Danach ging es zum Training. Der Hauptplatz, der Kunstrasenplatz sowie das Minispielfeld wurden von den Kindern genutzt.
Die Nachwuchsfußballer trainierten in ihren Mannschaften. Vom altersgerechten und fußballspezifischen Training, bis hin zur Bewegungsschulung arbeiteten die Trainer mit ihren Teams an der Grundlage für die kommende Saison. Ein 16köpfiges Trainer- und Betreuerteam sorgte für abwechslungsreiche Einheiten. Viel Lob gab es auch für das dreiköpfige Küchenteam um Isabel Martiner. Zum Mittagessen kamen die Kinder in Schichten. Dazu gibt es auch Sportlerverpflegung in den Pausen.
Während die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte sanken und sich in Richtung „optimales Sommercampwetter“ bewegten, gab es an den ersten Tagen teilweise über 35 Grad. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir so hohe Temperaturen haben“, blickte Bastian Neumann auf die 20jährige Camp-Historie zurück. Die Trainer achteten in diesem Jahr daher ganz besonders auf regelmäßige Trinkpausen. Die Spaß- und Wasserspiele, sonst tendenziell eher in der zweiten Wochenhälfte im Programm, wurden vorgezogen. Die berühmte Seifenrutschbahn erfreute sich besonders großer Beliebtheit. Auch das TSO-Fußball-Abzeichen, bei dem die körperliche Belastung nicht so groß ist, stand früher auf dem Wochenplan. Zum „Prüfungsprogramm“ zählten unter anderem die Disziplinen „Flankengott“, „Ronaldo-Challenge“ und „Flinker Dribbler“. Es gab längere Mittagspausen, die Kinder konnten sich auch mal in die kühlen Kabinen zurückziehen.
Die Helfer waren teilweise schon ab sieben Uhr auf dem Sportplatz, um die Tage vorzubereiten. Die Kinder trudelten dann ab halb neun ein. Die Camptage dauerten bis 15 Uhr. Das nicht mehr ganz so heiße Wetter am Freitag passte perfekt für den Abschluss der Campwoche. Beim „Game of Champions“ spielten die Gewinner des TSO-Fußball-Abzeichens, die sogenannten „Fußball-Abzeichen-Champions“ gegen die „Sommer-Camp-Allstars“, die von den Trainern ausgewählt wurden.
(Text: PS)


