Niedrigwasser legt Phosphorgranate im Rhein bei Trebur frei

(Symbolbild: Kevin Woblick auf Unsplash)

Aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Rhein hat ein Spaziergänger am gestrigen Mittwoch (12.) gegen 1.40 Uhr eine Phosphorgranate am Rheinufer im Bereich Kornsand in Trebur gefunden.


Da das Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg nun an der Luft war, begann es zu qualmen, weil der Phosphor mit dem Luftsauerstoff reagierte. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die ihrerseits den Kampfmittelräumdienst informierte. Dieser konnte die Granate vor Ort unschädlich machen und abtransportieren.

Diesen Vorfall zum Anlass nehmend, möchte die Polizei darauf hinweisen, dass es aufgrund der weiterhin niedrigen Wasserstände vermehrt vorkommen kann, dass Überreste aus dem Krieg an die Oberfläche treten: “Wenn Sie einen solchen Gegenstand entdecken, verständigen Sie bitte umgehend die Polizei und halten Sie Abstand. Das Kampfmittel sollte nicht berührt und in jedem Fall an der Fundstelle belassen werden. Das Regierungspräsidium Darmstadt informiert auf seiner Homepage ebenfalls zu diesem Thema, den entsprechenden Link finden Sie hier: https://shorturl.at/xfw0M . Dort finden Sie ebenfalls die Erreichbarkeit des Kampfmittelräumdienstes, der bei Funden von Weltkriegsmunition der richtige und kompetente Ansprechpartner ist.”

(Text: PM PP Südhessen)