Sommercamp für ukrainische Kinder in Wiesbaden

Vierzig ukrainische Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 14 Jahren sowie vier Begleitpersonen sind seit Sonntag, 9. August, bis Freitag, 21. August, in Wiesbaden. (Foto: Stadt Wiesbaden)

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat am Mittwoch, 12. August, im großen Festsaal des Rathauses Kinder und Jugendliche aus Wiesbadens ukrainischer Partnerstadt Kamjanez-Podilskyj empfangen. Sie besuchen Wiesbaden im Rahmen eines Sommercamps.


Vierzig ukrainische Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 14 Jahren sowie vier Begleitpersonen sind seit Sonntag, 9. August, bis Freitag, 21. August, in Wiesbaden. Sie stammen aus Kamjanez-Podilskyj oder sind ukrainische Binnenflüchtlinge aus anderen vom Krieg betroffenen Gebieten. Viele der jungen Menschen haben belastende Erfahrungen hinter sich, sei es durch den Verlust naher Angehöriger oder die ständige Bedrohungen. Das Sommercamp in Wiesbaden soll ihnen eine Pause vom kriegsgeprägten Alltag, neue Eindrücke und Momente der Unbeschwertheit schenken.

Bereits im vergangenen Juli richtete die hessische Landeshauptstadt ein solches Sommercamp für die Kinder und Jugendlichen aus der ukrainischer Partnerstadt aus. Diesmal wird die Reise vom Partnerschaftsverein Wiesbaden*Kamjanez-Podilskyj organisiert und mithilfe von Spenden finanziert. In Zusammenarbeit mit dem Dunstan Zentrum Wiesbaden erwartet die Kinder erneut ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sie von einem erfahrenen Team in ihrer Muttersprache betreut werden.

„Ihr als Kinder habt in den letzten Jahren einiges erleben müssen, was euch hätte erspart bleiben sollen. Umso mehr unterstütze und wertschätze ich das Vorhaben, euch in Wiesbaden wieder ein paar Tage Ruhe und Erholung zu ermöglichen“, sagte Mende. „Nachdem wir als Verwaltung im vergangen Jahr das Sommercamp ausgerichtet haben, freue ich mich, dass die Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Susanne Vögtler und Tetyana Pastushok das Konzept aufgegriffen haben und als Verein fortführen. Mein herzlicher Dank gilt auch allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Aktion finanziell überhaupt erst möglich machen.“

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)