Junge Menschen geraten zunehmend über digitale Kanäle ins Visier krimineller Akteure – deshalb sind frühzeitige Sensibilisierung, starke Netzwerke und eine enge Zusammenarbeit von Polizei und Gesellschaft entscheidend, um Rekrutierung zu erkennen und zu verhindern.
Mit diesem Thema beschäftigte sich der Arbeitskreis “Sicherheit für Alle” (AK-SifA) am Samstag (15.) in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Südosthessen. Insgesamt 41 Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Vereinen, kommunalen Gremien und weiteren Institutionen, die in diesem Gremium zusammenkommen, fanden sich im Präsidialgebäude im Spessartring ein und nahmen an der rund fünfstündigen Veranstaltung teil.
In mehreren Gruppenarbeiten entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Ansätze für Prävention, Früherkennung, Intervention und Vernetzung. Im Fokus standen dabei insbesondere die Fragen, wie junge Menschen gegenüber Anwerbeversuchen gestärkt, beginnende Rekrutierungsprozesse erkannt und unterbrochen sowie bei konkreten Gefährdungslagen geeignete Ansprechpartner eingebunden werden können.
Für alle Beteiligten zeigte der Dialog erneut, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunen, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen, Vereinen, Religionsgemeinden und weiteren gesellschaftlichen Akteuren ist.
Die zahlreichen Wortbeiträge und intensiven Diskussionen sorgten für einen lebendigen Austausch und unterstrichen die Bedeutung funktionierender Netzwerke für eine wirksame Präventionsarbeit.
(Text: PM PP Südosthessen)

