Durch die langanhaltende Hitze und Trockenheit hat sich die Grundwassersituation auch in Griesheim erheblich verschärft. Die Grundwasserstände sind so weit abgesunken, dass ein weiteres Absinken oder länger dauerndes Absinken zu verhindern ist.
Der Boden- und Beregnungsverband (BBV) hat seine landwirtschaftlichen Mitglieder bereits informiert und zu sehr sparsamem Umgang mit dem Wasser aufgerufen. Dieses Engagement alleine reicht jedoch nicht. Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, dass sich die Grundwassersituation nicht weiter verschärft und schnellst möglichst wieder entspannt. Hessenwasser hat am 11.August ebenfalls dazu aufgerufen mit dem Trinkwasser sehr bewusst und bedarfsgerecht umzugehen. Dieser Aufruf ist laut Hessenwasser als vorsorgliche Maßnahme zu verstehen.
Daher wird auch die Stadt Griesheim ihrer Pflicht, sich an den Einsparbemühungen zu beteiligen, nachkommen. Mit sofortiger Wirkung wird die Stadt die stationäre Bewässerung der Rasenflächen in öffentlichen Parks und Kitas vorerst einstellen und im Bereich der weiteren Vegetationsflächen stark reduzieren. Die Wasserspielgeräte sollen weiter genutzt werden können. Sie dienen insbesondere für die Kinder als geeignete Abkühlungsmöglichkeit, wenn weitere Hitzetage kommen sollten. Darüber hinaus sind leider auch die Rasenflächen der Sportvereine betroffen. Diese werden bis zu einer Entspannung der Lage statt bisher täglich nur noch alle zwei Tage gewässert.
Das städtische Umweltamt appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger sparsam mit dem Wasser umzugehen und – auch wenn es schwerfällt – die Bewässerung der Gärten auf das notwendigste Maß zu reduzieren. Auch wenn aktuelle Niederschläge angekündigt sind und die Temperaturen etwas gesunken sind, ist nicht von einer raschen Umkehr der Situation auszugehen. Für eine Erholung der Grundwasserstände bedarf es deutlich ausgiebigerer und langanhaltender Regenfälle als den bisher angekündigten.
(Text: PM Stadt Griesheim)


