Bäckerplatz in Eschersheim wird grüner

Symbolbild Hochbeet (Foto: planet_fox auf Pixabay)

Der Bäckerplatz an der Straße Im Geeren in Eschersheim wird weiter ökologisch aufgewertet. Von Montag, 14. September, bis voraussichtlich Freitag, 2. Oktober, entsiegelt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt (GFA) weitere Flächen auf dem Platz. Konkret werden rund 25 Quadratmeter freigelegt, die an eine bereits 2025 entsiegelte und mit Jungbäumen bepflanzte Fläche von 63 Quadratmetern anschließen. Zusätzlich werden die Baumbeete zwischen zwei bestehenden Ahornbäumen um rund acht Quadratmeter vergrößert. Dadurch erhält das Grün auf dem Bäckerplatz mehr Raum – und jeder Quadratmeter trägt dazu bei, die Stadt klimaangepasster und lebenswerter zu gestalten.


Die Arbeiten sind aufgrund des vorhandenen Straßenaufbaus aufwändiger: Unter dem Verbundsteinpflaster befindet sich eine alte Asphaltdeckschicht mit Unterbau. Zunächst werden Pflaster und Fugenmaterial entfernt. Anschließend wird die darunterliegende Asphaltschicht mit Spezialgerät herausgebrochen und der Untergrund für die künftige Bepflanzung bis zu einer Tiefe von rund sechzig Zentimetern ausgehoben.

Raum für Urban Gardening und mehr Grün

Nach Abschluss der baulichen Arbeiten bereitet das GFA die entsiegelten Flächen für die Bepflanzung vor. Der rund 25 Quadratmeter große Bereich soll künftig im Rahmen einer Patenschaft der Klimainitiative Eschersheim für Urban Gardening zur Verfügung stehen. Die Initiative war in die Planung der Fläche eingebunden. Das GFA stellt den erforderlichen Pflanzboden bereit und begleitet die Vorbereitung der Beete. Nach den geltenden Vorgaben können dort künftig unter anderem Obst, Gemüse und weitere Pflanzen angebaut werden. Die Klimainitiative Eschersheim bringt dafür bereits wertvolle Erfahrung mit: Auf dem Bäckerplatz pflegt sie bereits sechs Hochbeete. Ihr Engagement zeigt, wie Stadtverwaltung und Bürgerschaft Hand in Hand arbeiten können, um öffentliche Räume gemeinsam grüner und lebenswerter zu gestalten. Die rund acht Quadratmeter große Fläche zwischen den beiden Ahornbäumen wird dagegen bewusst nicht für Urban Gardening genutzt. Sie dient vor allem dazu, den Wurzelraum der bestehenden Bäume zu schützen und zu erweitern.

Fortsetzung der ökologischen Aufwertung

Entsiegelte Flächen leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung: Niederschlagswasser kann besser versickern, die Bedingungen für Bäume und Pflanzen verbessern sich, und mehr Grün trägt zur Kühlung des Platzes bei. Auch kleine Flächen können dabei eine große Wirkung entfalten – jeder entsiegelte Quadratmeter schafft zusätzlichen Raum für Wasser, Wurzeln und Stadtgrün.

(Text: PM Stadt Frankfurt)