Mitmachaktion zum „abpflastern“ in Darmstadt

(Symbolfoto: blende12 auf Pixabay)

Am Freitag, 18. September, führt die Wissenschaftsstadt Darmstadt an der Kreuzung Pallaswiesen-/Rößlerstraße eine Begrünungsmaßnahme durch. Bereits zu Beginn der Woche wird dafür eine circa 50 Quadratmeter große Fläche entsiegelt. Am 18. September folgt in einer Gemeinschaftsaktion die Pflanzung von Stauden und Sträuchern sowie die Anlage von insektenfreundlichem Totholz, von Lesesteinen und eines Sandariums.


An der Aktion sind neben städtischen Beschäftigten der BUND, die Stadtnaturguides sowie freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligt. Das Projekt richtet sich gezielt an die Anwohnerinnen und Anwohner des Pallaswiesen-/Mornewegviertels.

„Im Rahmen der Klimaanpassung ist es unser Ziel, in den kommenden Jahren so viel Fläche vor allem in den überwärmten Stadtquartieren zu entsiegeln und dort eine artenreiche, trocken- und hitzeangepasste Begrünung zu ermöglichen. Wir schaffen so neue Aufenthaltsräume und Begegnungsstätten, stärken die Biodiversität, verbessern das Lokalklima durch Minderung von Hitze und Überflutungen. In diesem Prozess sehen wir die gezielte Einbindung der Bürgerschaft als Erfolgsrezept und freuen uns über tatkräftige Mithilfe bei der Aktion“, so Umweltdezernent Michael Kolmer.

Die Gemeinschaftsaktion startet um 11 Uhr und wird voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein andauern. Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung ist mit einem Informationsstand zu den Themen Klimaanpassung, Stadtklima, Stadtgrün und naturnahes Gärtnern vor Ort vertreten.

Weiterführende Informationen zum diesjährigen „abpflastern“-Wettbewerb können auf der Webseite http://www.darmstadt.de/abpflastern aufgerufen werden. Zudem steht das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung für Rückfragen zur Verfügung (Tel. 06151 13-4902).

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte auch dieses Jahr einen der vorderen Plätze des „abpflastern“-Wettbewerbs erzielen. Derzeit belegt die Stadt im Ranking der Großstädte Platz 4 mit 61 Steinen pro 1.000 Einwohner. Ziel ist es, wieder zu den drei Erstplatzierten zu gehören.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)