Der August startete für die Stadtpolizei Offenbach mit dem Fund von Feuerwerkskörpern und einer abgefeuerten Reizgas-Schusswaffe. Im Laufe des Monats stellte die Stadtpolizei mehrere Graffiti-Sprayer und nahm an einer Katastrophenschutzübung der Stadt Offenbach teil.
Ruhestörungen
Im August meldeten Bürgerinnen und Bürger zwischen 30 und 60 Ruhestörungen pro Woche in Gaststätten, Privathäusern und auf öffentlichen Plätzen.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei wird regelmäßig zu hilflos wirkenden Menschen gerufen. Im August waren das zwischen fünf und 16 Personen pro Woche. Einige davon hatten zu viel Alkohol getrunken und waren so in eine hilflose Lage geraten.
Verkehr
Die Verkehrspolizei kontrollierte pro Woche an bis zu 39 verschiedenen Orten die Geschwindigkeit und leitete pro Woche im Schnitt rund 126 Verfahren wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit ein.
Besonders viele Knöllchen wegen Falschparkens gab es in der zweiten Augustwoche, es waren 1.957. Bis zu 35 Fahrzeuge pro Woche wurden aufgrund erheblicher Verkehrsbehinderungen abgeschleppt.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 203 Fahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurde oder die aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind.
Um die Verantwortlichen von Geschwindigkeitsverstößen festzustellen, führte die Stadtpolizei bis zu 13 Ermittlungen pro Woche an der jeweiligen Wohnadresse von Fahrzeughalterinnen und –haltern durch oder befragte deren Nachbarschaft.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Anfang August wurden mehrere Kartons mit Feuerwerkskörpern gefunden. Eine Streife schloss deswegen zusammen mit der Waffenbehörde den Kiosk, zu dem das Treppenhaus führt. Im Zuge von Nachkontrollen bemerkte der Gewerbeaußendienst weitere Verstöße des Kiosks.
In derselben Woche wurde ein Mitarbeiter der Bahnsicherheit bei einem Raub in einer Bäckerei am Marktplatz mit einem Jet-Protector verletzt. Dies ist eine Schusswaffe, die Reizgas versprüht. Zeugenaussagen zufolge sei der Mitarbeiter eingeschritten, als mehrere Männer versucht haben, die Bäckerei auszurauben. Der Verkäufer sei von den Männern ins Gesicht geschlagen worden und der Mitarbeiter der Bahnsicherheit habe einen Schuss ins Gesicht erhalten.
In der zweiten Augustwoche stellte die Stadtpolizei einen Graffiti-Sprayer am KOMM-Center. Nachdem dieser zunächst geflüchtet war, fand die Stadtpolizei bei ihm schwarze Spraydosen und einen Entlassungsschein einer Justizvollzugsanstalt. Der Mann war also bereits polizeibekannt.
Im Zuge der Kontrolle eines Anglers ergaben sich Verdachtsmomente hinsichtlich eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ein Mann hatte im Bereich des Mainufers geangelt und dabei einen lebenden Fisch als Köder verwendet. Die Stadtpolizei stellte seinen Fischereischein und seine Angelrute sicher.
Eine Frau meldete der Stadtpolizei in der dritten Augustwoche ein unbeaufsichtigtes kleines Kind im Bereich der Frankfurter Straße. Während der Ermittlungen vor Ort sprachen die Eltern des Kindes die Polizisten an. In einem Moment der Unachtsamkeit sei das Kind aus einem Ladengeschäft gelaufen.
Ebenfalls in der dritten Augustwoche fasste die Stadtpolizei einen Mann und eine Frau, die in der Nähe der Goethestraße Graffiti sprühten. Beide ergriffen beim Erblicken der Stadtpolizisten die Flucht. Nach einer Verfolgung durchsuchte die Streife gemeinsam mit der Landespolizei die beiden Personen und fand hierbei neben Spraydosen einen Behälter mit einer weiß-pulvrigen Substanz.
Ende August meldete die Badeaufsicht des Schultheisweihers einen onanierenden Mann im FKK-Bereich. Ein Zeuge gab zudem an, er habe den Mann schon öfter bei ähnlichen Handlungen erwischt, beispielsweise bei einer Belästigung. Eine Fahndung blieb erfolglos. Die Stadtpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, ähnliche Vorfälle zu melden.
Am Samstag, 29. August, war eine Streife der Stadtpolizei Teil einer Katastrophenschutzübung der Stadt Offenbach. Dabei waren unter anderem auch die freiwillige und die Berufsfeuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Landespolizei, die Offenbacher Verkehrsbetrieben und das Ketteler Krankenhaus. Es ging um die Übung für den Ernstfall einer Bedrohungslage mit einer hohen Zahl an Verletzten. Die Streife traf zuerst am Tatort ein und übernahm die Erstaufklärung und Versorgung der Verletzten.
Aufenthaltsermittlungen
Die Stadtpolizei musste auch im August zwischen zwölf und 28 Aufenthaltsermittlungen pro Woche durchführen. Hierbei geht es in erster Linie um die Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und um Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund fehlender Briefkästen oder Klingeln nicht zugestellt werden konnte.
Hintergrund
Die Stadtpolizei gehört zum Offenbacher Ordnungsamt und berichtet auf dem städtischen Internetauftritt unter www.offenbach.de/stadtpolizei wöchentlich über ihre Einsätze. Darüber hinaus gibt sie einmal im Monat über den Presse-Newsletter einen Überblick über die Einsätze im vorherigen Monat. Im Monatsbericht kann nur eine gekürzte Auswahl der Einsätze aufgenommen werden. Wer sich für die ausführlichen Wochenberichte interessiert, kann alle unter www.offenbach.de/stadtpolizei-berichte nachlesen.
Mehr zur Erreichbarkeit der Stadtpolizei: www.offenbach.de/stadtpolizei-kontakte
(Text: PM Stadt Offenbach)

