Blaulichttag in Offenbach bringt Einsatzkräfte und Bevölkerung zusammen

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten, THW, Katastrophen- und Zivilschutz und kommunalen Sicherheitskräften und weiteren Hilfs- und Einsatzdiensten beim Blaulichttag. Erste Reihe von links: Bürgermeister und Ordnungsdezernent Andreas Bruszynski, Landtagsabgeordnete Kim-Sarah Speer, der hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck, Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Bundestagsabgeordneter Björn Simon (zweiter von rechts), Stadträtin und Feuerwehrdezernentin Helena Wolf (rechts). (Foto: Stadt Offenbach / Katja Lenz)

Hessischer Innenminister Roman Poseck zu Gast in Offenbach

Feuerwehr, Polizei, Hilfs- und Rettungsorganisationen und weitere Einsatzkräfte haben sich am vergangenen Samstag beim „Blaulichttag“ auf dem Aliceplatz in Offenbach präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich dabei über die vielfältigen Arbeits- und Einsatzbereiche der Organisationen sowie über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements im Katastrophen- und Zivilschutz informieren. Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke besuchte auch der Hessische Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, Prof. Dr. Roman Poseck, die Veranstaltung und kam bei einem Rundgang mit haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften ins Gespräch.


Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke dankte allen beteiligten Organisationen für ihren Einsatz: „Der Blaulichttag zeigt, wie viele Menschen in Offenbach jeden Tag dafür sorgen, dass wir uns auf schnelle Hilfe und Unterstützung verlassen können. Hinter den Uniformen stehen Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung für andere übernehmen. Der Blaulichttag macht sichtbar, wie vielfältig diese Arbeit ist und der persönliche Austausch hat mir einmal wieder gezeigt, wie gut das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen für unsere Stadt ist. Mein besonderer Dank gilt deshalb allen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit für den Schutz und die Sicherheit der Menschen in Offenbach einsetzen. Ich freue mich sehr, dass Innenminister Roman Poseck unserer Einladung gefolgt ist und sich vor Ort Zeit für die Einsatzkräfte genommen hat. Das ist auch ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für ihre Arbeit.“

Innenminister Roman Poseck betonte bei seinem Rundgang die große Bedeutung der Arbeit von Hilfs-, Einsatz- und Sicherheitskräften: „Wenn jemand in Not ist und Hilfe ruft, spielt es keine Rolle, wie diese Person wählt, woran sie glaubt oder woher sie kommt. Klar ist, dass Hilfe kommt. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte behandeln Menschen nach ihrer Not und nicht nach ihrer Meinung. Gerade in einer Zeit, in der sich die politischen Ränder immer radikaler gegenüberstehen, ist das mehr als ein praktischer Dienst. Es ist ein Signal in die Gesellschaft.“

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Magistrats besuchte Poseck die Stände der teilnehmenden Organisationen. Bürgermeister und Ordnungsdezernent Andreas Bruszynski hob dabei insbesondere die Bedeutung der gemeinsamen Präventionsarbeit hervor: „Sicherheit lebt davon, dass die verschiedenen Akteure eng zusammenarbeiten und die Menschen wissen, wie sie sich in unterschiedlichen Situationen richtig verhalten können. Der Blaulichttag schafft dafür eine sehr gute Gelegenheit. Hier können Bürgerinnen und Bürger direkt mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen, Fragen stellen und Berührungsängste abbauen. Gleichzeitig lernen sie die Menschen kennen, die für ihre Sicherheit da sind.“

Für Besucherinnen und Besucher gab es während des Tages viel zu entdecken. Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen konnten aus der Nähe betrachtet werden. Kinder und Jugendliche durften selbst einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen und bei verschiedenen Mitmachaktionen ihr Geschick ausprobieren. Auch eine Hüpfburg sorgte bei den jüngeren Gästen für Abwechslung.

Auch Stadträtin und Feuerwehrdezernentin Helena Wolf würdigte das Engagement der Einsatzkräfte: „Bei Feuerwehr, Rettungsdiensten und im Katastrophenschutz greifen hauptamtliche Strukturen und ehrenamtliches Engagement unmittelbar ineinander. Gerade bei größeren Einsatzlagen zeigt sich, wie entscheidend eine gute Vorbereitung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten sind. Der Blaulichttag macht diese Zusammenarbeit für die Öffentlichkeit sichtbar und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, schon Kinder und Jugendliche für die wichtige Arbeit der Blaulichtorganisationen zu begeistern.“

Ebenfalls zu Besuch auf dem Aliceplatz war Stadtkämmerer und Sozialdezernent Martin Wilhelm. Wie die weiteren Magistratsmitgliedern nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Organisationen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Präventions- und Aufklärungsarbeit. Die Brandschutzerziehung, das Ordnungsamt sowie Stadt- und Landespolizei informierten darüber, wie Menschen in Notfällen richtig reagieren können. Die Notfallseelsorge stellte ebenfalls ihre Arbeit vor und gab Einblicke in die Begleitung von Menschen in besonders belastenden Situationen. Darüber hinaus informierten die teilnehmenden Organisationen über ihre Kinder- und Jugendgruppen und die vielfältigen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Offenbach, den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr Offenbach, dem Ordnungsamt und der Stadtpolizei Offenbach, dem Polizeipräsidium Südosthessen, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz und der Notfallseelsorge, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Malteser Hilfsdienst und dem Technischen Hilfswerk organisiert.

(Text: PM Stadt Offenbach)