Neues Jugendzentrums City in Darmstadt eröffnet

(Symbolfoto: Dimhou auf Pixabay)

Am vergangenen Dienstag wurde das neue Jugendzentrum City (Luisenstraße 24 – 26) durch Bürgermeisterin Barbara Akdeniz offiziell eröffnet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, die neuen Räumlichkeiten und das Team des Jugendzentrums kennenzulernen. Träger der Einrichtung ist der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA Darmstadt e.V.).


Nach einer mehrmonatigen Aufbau- und Beteiligungsphase nimmt damit das neue Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Innenstadt seinen regulären Betrieb auf. Das Jugendzentrum ist ein niedrigschwelliger und konsumfreier Treffpunkt für junge Menschen, das Jugendlichen Freizeit- und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Beratung und Unterstützung anbietet.

„Mit dem Jugendzentrum City schaffen wir in der Innenstadt einen Ort der außerschulischen Bildung, an dem junge Menschen willkommen sind, sich begegnen, ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten und ihre Ideen einbringen können. Besonders freut mich, dass die Jugendlichen bereits während der Aufbauphase beteiligt wurden und ihre Wünsche und Vorstellungen in die Entwicklung des Angebots einfließen konnten. Das entspricht dem Verständnis der Wissenschaftsstadt Darmstadt von einer zeitgemäßen und beteiligungsorientierten Offenen Kinder- und Jugendarbeit“, sagt Bürgermeisterin Akdeniz.

Die pädagogische Arbeit des Jugendzentrums hatte schon vor der offiziellen Eröffnung begonnen. Seit Mai ist das Team in der Innenstadt präsent und sucht gezielt die Orte auf, an denen sich Jugendliche aufhalten, um Kontakte aufzubauen, das neue Angebot bekannt zu machen und von den jungen Menschen direkt zu erfahren, welche Interessen und Wünsche sie haben.

Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Jugendzentrums orientiert sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Vorgesehen bzw. bereits eingerichtet sind neben dem Offenen Treff unter anderem Freizeit- und Kreativmöglichkeiten, ein Mädchen*Raum, ein Beratungs- und ein Spielbereich. Das pädagogische Konzept wird mit den Jugendlichen kontinuierlich weiterentwickelt.

„Uns war von Beginn an wichtig, das Jugendzentrum mit den Jugendlichen zu entwickeln und ihre Perspektiven frühzeitig einzubeziehen. Durch die aufsuchende Arbeit, die ersten Aktionen in den Räumen und direkte Gespräche konnten wir schon vor der offiziellen Eröffnung Beziehungen aufbauen und erfahren, was junge Menschen von einem Jugendzentrum in der Innenstadt erwarten. Diese Beteiligung ist auch im regulären Betrieb zentraler Bestandteil der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Das Jugendzentrum ist ein Ort der demokratischen Bildung, den Jugendliche als ihren eigenen erleben und den sie aktiv mitgestalten können“, sagt Thorsten Ledig, pädagogischer Leiter des Jugendzentrums City.

Neben der Arbeit mit den Jugendlichen gehört die Vernetzung im unmittelbaren Umfeld zum Konzept des neuen Jugendzentrums. Seit Beginn der Aufbauphase sucht der SKA Darmstadt e.V. den Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gewerbetreibenden, stellt das Einrichtungskonzept vor und lotet Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

„Offene Kinder- und Jugendarbeit bedeutet für uns auch, junge Menschen als selbstverständlichen Teil unserer Stadtgesellschaft wahrzunehmen. Das Jugendzentrum bietet ihnen einen geschützten und verlässlichen Anlaufpunkt; gleichzeitig soll die Einrichtung offen in die Innenstadt hineinwirken. Die Verbindung von Jugendzentrum, aufsuchender Arbeit, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des Konzepts“, so Bürgermeisterin Akdeniz.

Stadtkämmerer André Schellenberg erläutert: „Durch die enge und zielgerichtete Zusammenarbeit der beteiligten Akteure konnte der neue Standort für die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt umgesetzt werden. Daher gilt mein Dank der Vermieterin, bvd Gewerbe, dem Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Bauaufsicht und dem Jugendamt. Wir hoffen, dass dieses neue Angebot von den Jugendlichen gut angenommen wird und ein gutes Miteinander ermöglicht.“

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)