In der Nacht auf Samstag (3.) fielen im Frankfurter Süden gleich mehrere Personen durch ihre Fahrweise mit E-Scootern auf. In einem Fall kam es zu einem Unfall, bei dem eine Person leichte Verletzungen davontrug.
Eine Funkstreife wurde zunächst gegen 0.40 Uhr im Bereich der Isenburger Schneise auf eine Gruppe von sieben männlichen Personen aufmerksam, die auf ihrem jeweils genutzten E-Scooter durch unstete Fahrweise in Form des Fahrens in Schlangenlinien auffielen. Bei einer im Bereich Oberforsthaus durchgeführten Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass sechs der sieben Personen – teilweise erheblich alkoholisiert – den E-Scooter geführt haben. Bei den Personen im Alter zwischen 31 bis 40 Jahren handelt es sich um Touristen, die sich vorübergehend in Frankfurt aufhalten.
Die sechs Personen wurden mit zur Dienststelle genommen, wo schließlich eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten und durften anschließend ihren Weg zu Fuß fortsetzen.
Die Gefährlichkeit eines solchen Verhaltens verdeutlicht ein Vorfall, der sich kurz nach der Kontrolle in der Rennbahnstraße zugetragen hat. Hier stürzte nach bisherigen Erkenntnissen ein 31-Jähriger gegen 0.45 Uhr ohne Fremdeinwirkung mit seinem E-Scooter und verletzte sich dabei. Schwere Verletzungen blieben aus. Ein Vortest ergab auch hier einen erheblichen Alkoholwert, weshalb ebenfalls eine Blutentnahme durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet wurde.
(Text: PM PP Frankfurt)


