
Manchmal reicht ein Bescheid, ein Missverständnis oder eine unterschiedliche Einschätzung – und plötzlich stehen sich zwei Seiten gegenüber, die nicht mehr recht weiterkommen. Genau dann kann Gerhard Dahms ins Spiel kommen, der zwischen Kunde und Behörde vermittelt. Seit 2014 ist er Ombudsmann der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) und hilft dabei, festgefahrene Situationen wieder in Bewegung zu bringen.
Nun beginnt für ihn die sechste Amtszeit. Kreisbeigeordnete Christel Sprößler überreichte Dahms die Ernennungsurkunde. Gewählt wird der Ombudsmann alle zwei Jahre vom Kreistag.
Die Ombudsstelle ist ein zusätzliches, kostenloses und vertrauliches Hilfsangebot für Kundinnen und Kunden der Kreisagentur für Beschäftigung. Sie kann eingeschaltet werden, wenn es Konflikte oder Streitfragen rund um Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende gibt. Dabei arbeitet sie neutral und unterstützt die Beteiligten dabei, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen. Eine anwaltliche Beratung oder rechtliche Vertretung ersetzt sie nicht.
„Gerade wenn sich Positionen verhärtet haben, kann ein neutraler Blick von außen helfen“, sagt Christel Sprößler. „Gerhard Dahms bringt für diese Aufgabe viel Erfahrung und das notwendige Gespür für unterschiedliche Perspektiven mit. Ich freue mich sehr, dass er uns auch in den kommenden zwei Jahren als Ombudsmann erhalten bleibt.“
Gerhard Dahms, Jahrgang 1951, lebt in Münster. Mehr als 30 Jahre arbeitete er als Angestellter in der Telekommunikationsbranche. Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für soziale Themen.
Ratsuchende können sich mittwochs von 10 bis 12 Uhr an die Ombudsstelle der Kreisagentur für Beschäftigung, Jägertorstraße 207, Trakt 7, 64289 Darmstadt, wenden. Gerhard Dahms ist außerdem telefonisch unter 06151 881-2405 oder per E-Mail an Ombudsstelle@ladadi.de erreichbar.
(Text: PM Landkreis Darmstadt-Dieburg)

