
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Engagement vor Ort. Dabei zeigen die Dörfer, was sie in den vergangenen Jahren bereits auf den Weg gebracht haben, welche Herausforderungen sie beschäftigen und mit welchen Ideen sie ihre Zukunft gestalten wollen. Mitmachen können Dörfer, Ortschaften und überwiegend dörflich geprägte Ortsteile mit bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Benachbarte Dörfer können sich auch gemeinsam beteiligen, wenn sie zusammen diese Einwohnerzahl nicht überschreiten. Angestoßen werden kann die Teilnahme durch Vereine, Initiativen und Dorfgemeinschaften.
Eine Jury bewertet die Dörfer und blickt dabei nicht nur auf das, was bereits erreicht wurde. Auch die Entwicklung des Dorfes und die Zusammenarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaft sind entscheidend. In die Gesamtbewertung fließen viele Bereiche der Dorfentwicklung ein: Dazu zählen unter anderem soziale und kulturelle Angebote, Vereinsleben, Wirtschaft und regionale Initiativen, Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung sowie Baukultur und Grüngestaltung. Auch der Umgang mit dem demografischen Wandel und den Folgen des Klimawandels sowie der Schutz von Natur und Artenvielfalt spielen eine Rolle.
Interessierte Dörfer können sich bis zum 15. März 2027 formlos bei der zuständigen Fach- und Förderbehörde ihres Landkreises anmelden. Anschließend füllen sie einen Dorffragebogen aus, in dem sie ihre Ausgangssituation, die Entwicklung der vergangenen Jahre und ihre Zukunftspläne darstellen. Dieser Fragebogen muss bis zum 15. Mai 2027 eingereicht werden.
Das Engagement der Dorfgemeinschaften wird auch mit Preisgeldern gewürdigt: In den Regionalentscheiden erhalten die fünf bestplatzierten Dörfer Preisgelder zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Wer sich für den Landesentscheid qualifiziert, kann dort weitere Preisgelder zwischen 3.000 und 7.000 Euro erhalten. Darüber hinaus kann die Jury Sonderpreise für besonders gelungene Projekte, Initiativen oder Lösungsansätze vergeben.
Der Wettbewerb bietet den teilnehmenden Dörfern darüber hinaus auch fachliche Impulse für ihre weitere Entwicklung. Nach der Bereisung durch die Jury erhalten sie einen Ergebnisbericht mit Anregungen und Hinweisen.
(Text: PM Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat)

