
Die „Karte des Monats“ stellt im Januar die ausgewiesenen Naturdenkmäler im Stadtgebiet Frankfurt vor.
Mit der Überarbeitung der Naturdenkmal-Verordnung im Oktober 2025 wurden zahlreiche Einzelschöpfungen der Natur – von markanten Einzelbäumen über Baumgruppen bis hin zu geologischen Formationen – neu geschützt. Erstmals sind dabei auch Geotope als Naturdenkmäler aufgenommen worden.
Die interaktive Karte im Geoportal zeigt übersichtlich, welche Objekte aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder ästhetischen Gründen unter Schutz stehen. Zu jedem Naturdenkmal lassen sich zusätzliche Informationen wie Ausweisungsgrund, Standort und Besonderheiten abrufen.
Zu den Naturdenkmälern gehören beispielsweise die historische Platane am Nebbienschen Gartenhaus, eine Kopfweidenreihe in Bergen-Enkheim sowie geologische Formationen wie die Maininsel an der Alten Brücke oder der naturgeschichtlich bedeutsame Röderberghang im Ostend. Insgesamt wurden 21 bestehende Naturdenkmäler bestätigt, 42 alte Einträge gelöscht und 17 neue Naturdenkmäler aufgenommen.
Die Naturschutzbehörde plant ergänzende Informationstafeln an ausgewählten Orten, um die Bedeutung dieser Naturzeugen für Stadtgeschichte und Umwelt zu vermitteln. Bürgerinnen und Bürger können weiterhin Vorschläge für zukünftige Ausweisungen einreichen.
(Text: Stadt Frankfurt)

