Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel, Verdacht der Urkundenfälschung, Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz: So lauten die Vorwürfe gegen einen 37-Jährigen in Mühlheim am Main, der am gestrigen Dienstagmittag (13.) durch die Polizei kontrolliert worden war.
Gegen 12.40 Uhr wurde eine Streifenbesatzung auf einen silbernen Mercedes aufmerksam, der gerade auf der Carl-Zeiss-Straße fuhr. Die Polizisten entschlossen sich, den Fahrer und sein Gefährt einer Kontrolle zu unterziehen. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Ordnungshüter fest, dass die A-Klasse nicht mehr zugelassen war. Die angebrachten Kennzeichen mit FB-Kennung gehörten ebenfalls nicht zu diesem Fahrzeug und waren offenbar an anderer Stelle entwendet worden. Da es zudem Abweichungen zwischen den Angaben des Mannes zu seinen Personalien und auch Hinweise auf den Konsum von Drogen gab, wurde der Lenker mit auf die Polizeistation genommen. Dort musste er unter anderem eine Blutprobe abgeben.
Bei der zuvor durchgeführten Durchsuchung des 37-Jährigen konnten die Beamten noch eine größere Anzahl an verschreibungspflichtigen Medikamenten auffinden. Ferner bestanden gegen den Beschuldigten noch offene Haftbefehle, weshalb er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Im Rahmen der Ermittlungen wird nun auch geprüft, wie der Mann in den Besitz der Kennzeichen gelangt ist.
(Text: PM PP Südosthessen)


