Straßenbauprogramm in Griesheim: Diese Straßen werden saniert

346
Symbolbild Bauarbeiten (Foto: Miguel Teirlinck auf Unsplash)

Die Stadt Griesheim wird im Rahmen des Straßenbauprogramms 2024 bis 2028 drei weitere Straßenabschnitte grundhaft sanieren. Ausgewählt wurden die Theißstraße zwischen Nehringstraße und Donaustraße sowie die Straße Im Dürren Kopf. Diese teilt sich in die beiden Bauabschnitte zwischen Am Kiefernwäldchen bis Sackgassenende und zwischen Wilhelm-Leuschner-Straße bis Am Kiefernwäldchen.


„Die Stadt Griesheim hat mit den bereits umgesetzten Maßnahmen aus dem Straßenbauprogramm 2019 bis 2023 dafür gesorgt, dass das Straßennetz im Stadtgebiet weiterhin funktionsfähig und vor allem verkehrssicher bleibt. Die Jahn- als auch die Donaustraße haben zudem als Wohngebietsstraßen deutlich an Attraktivität gewonnen. Ebenso wurde bei den Baumaßnahmen darauf geachtet, mehr Bäumen und Blühbeete am Straßenrand anzulegen. Insgesamt hat dies zu einer Verbesserung der allgemeinen Verkehrsinfrastruktur in unserer Stadt geführt“, betont Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl.

Für das Straßenbauprogramm 2024 bis 2028 wurden insgesamt 6,4 Millionen Euro als Gesamtkosten angesetzt, mit denen die neuen Straßenbeiträge berechnet wurden. Die Bessunger Straße (6. Bauabschnitt) und die Pfützenstraße wurden aus dem ersten Straßenbauprogramm in das zweite übertragen. Zieht man die Kosten der beiden Straßen von der Gesamtsumme ab, bleiben rund 3 Millionen Euro für die Sanierung der drei oben genannten Straßenabschnitte.

Wie werden die zu sanierenden Straßen ausgewählt?

Um eine Entscheidung über die zu sanierenden Straßen zu treffen, wird grundsätzlich die komplette Straße einschließlich aller unterirdischen Leitungen betrachtet. Darüber hinaus werden die Straßen nach vier Kriterien bestimmt:

1. Die Dringlichkeit der Sanierung der Straßenoberfläche aufgrund der sichtbaren Schäden
2. Schnittstellen mit erforderlichen Kanalerneuerungen
3. Zu Verfügung stehende finanzielle Mittel
4. Parallellaufende Baumaßnahmen

Im südlichen Teil der Theißstraße gibt es sehr viele Risse in der Straßenoberfläche und auch Straßenaufbrüche. Die Rinnen sind abgesackt und die Bordsteine zum Teil gebrochen. Parallel wird die Baustelle des Griesheimer Anger über die Theißstraße angedient, so dass hier viel Baustellenverkehr herrscht. Zusätzlich gibt es in der Straße bei Starkregen häufig Überschwemmungen, da zu wenig Sinkkästen vorhanden sind. Diese müssen nachgerüstet werden. Dafür muss die Straße aufgebrochen und neue Entwässerungsleitungen an den Kanal angeschlossen werden.

Die Straße „Im Dürren Kopf“ wird in zwei Abschnitten einschließlich des Kanals saniert, um den Ausbau des Rewe-Markts nicht zu behindern. „Die Straße „Im Dürren Kopf“ befindet sich ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand“, so Diana Richter, die städtische Projektleiterin. Durch die parallellaufende Baumaßnahme des Rewe-Einkaufsmarkts wird die Straße derzeit zusätzlich von schweren Baustellenfahrzeugen belastet, die noch mehr Straßenschäden verursachen beziehungsweise die vorhandenen Schlaglöcher vergrößern. „Betrachtet man den Zustand des Kanals liegt hier eine sehr hohe Sanierungspriorität vor. Der Kanalquerschnitt ist für die heutige Belastung aus dem Gewerbegebiet an der Flughafenstraße zu klein, was zu einem Rückstau des Wassers bis in die Flughafenstraße führen kann. Daher muss hier zusätzlich der Kanal erneuert werden“, führt Diana Richter weiter aus.

Zusätzlich werden bei jeder Straßensanierung die Trinkwasserleitungen, die noch aus Asbestzement bestehen, ausgetauscht.

Das Straßenbauprogramm 2019 bis 2023

Die Stadt Griesheim hat im Rahmen des Straßenbauprogramms 2019 bis 2023 insgesamt sieben grundhafte Straßensanierungen erfolgreich abgeschlossen. Dazu zählen die Kreuzgasse, die Jahnstraße, die Donaustraße, ein Teilstück der Schöneweibergasse sowie in der Sandgasse das Teilstück westlich der Frankfurter Straße. Die Arbeiten in der Bessunger Straße (letzter Bauabschnitt) konnten aufgrund von Verzögerungen in der Baubranche erst in 2024 beendet werden. Gleiches galt für den Baubeginn in der Pfützenstraße, der ebenfalls 2024 erfolgte.

Die Stadt Griesheim hat durch die wiederkehrenden Straßenbeiträge die Chance, langfristige Planungen zur Unterhaltung beziehungsweise grundhaften Sanierung von Straßen im Stadtgebiet aufzunehmen und damit eine angemessene und vorausschauende Planungssicherheit zu erhalten. Der Kostenrahmen für das Straßenbauprogramm 2019 bis 2023 konnte eingehalten werden. Die zu viel entrichteten Straßenbeiträge wurden in das neue Straßenbauprogramm übertragen und von den neu berechneten Straßenbeiträgen für das Bauprogramm 2024 bis 2028 abgezogen.

Mehr Informationen und Hintergründe zu wiederkehrenden Straßenbeiträgen in Griesheim sind auf der städtischen Webseite unter https://www.griesheim.de/verwaltung-buergerservice/finanzen/wiederkehrende-strassenbeitraege zu finden.

(Text: PM Stadt Griesheim)