Möglicher Bombenfund in der Nähe des Darmstädter Nordbahnhofes

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Evakuierungsbereich (Karte: Wissenschaftsstadt Darmstadt)

Freilegung und eventuell nötige Entschärfung am 31. Januar und 1. Februar durch den Kampfmittelräumdienst: Evakuierung im Radius von 500 Meter um die Verdachtsstelle

Der mögliche Bombenfund in der Nähe des Darmstädter Nordbahnhofs wird am kommenden Wochenende (31. Januar und 1. Februar) vom Kampfmittelräumdienst freigelegt und begutachtet. Wenn es sich bei dem Objekt tatsächlich um eine Bombe handelt, wird diese – in Abhängigkeit von ihrer Beschaffenheit – entschärft oder kontrolliert gesprengt.


Der Evakuierungsbereich um den Freilegungspunkt hat einen Radius von
500 Meter (siehe Karte). Das Betretungsverbot tritt gemäß städtischer Allgemeinverfügung am Sonntag (1. Februar) um 7 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis 22 Uhr desselben Tages.

Von der Evakuierung sind rund 200 Personen betroffen, für die in der Mensa des Berufsschulzentrums (Alsfelder Straße 23) eine Aufenthaltsmöglichkeit eingerichtet wird. Die zu evakuierenden Anwohnerinnen und Anwohner werden von der Stadtpolizei Darmstadt zum Verlassen ihrer Wohnung aufgefordert. Sie werden außerdem gebeten, vorsorglich persönliche Medikamente, Babynahrung und Ähnliches in ausreichender Menge bei sich zu haben.

Für den Transport zwischen Daimlerweg, Carl-Schenck-Ring, Nordbahnhof und Mensa Berufsschulzentrum stellt die HEAG am Sonntag (1.) um 6.30, 7 und 7.30 Uhr einen Bus bereit. Wird ein qualifizierter Krankentransport benötigt, wird darum gebeten, dies am Samstag (31.) zwischen 15 und 19 Uhr über das städtische Info-Telefon (06151 13-2060) anzumelden.

Eine Warnung der Bevölkerung erfolgt – unter Einbeziehung von Cellbroadcast – am Samstag (31.) um 15 Uhr. Das städtische Info-Telefon ist an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr besetzt, wenn es die Lage erfordert auch länger. Am Sonntag (1.) ist das Info-Telefon ab 6 Uhr erreichbar. Im Evakuierungsgebiet liegende Betriebe mit Öffnungszeiten am Sonntag werden informiert. Der Täubcheshöhlenweg wird am Samstag (31.) ab 9 Uhr durch die Firma Merck gesperrt. Haltestellen des ÖPNV werden im betroffenen Zeitraum nicht angefahren, über Änderungen des Fahrplans informiert die HEAG mobilo GmbH.

„Das Vorgehen ist eng und sorgfältig mit allen Beteiligten abgestimmt, um die Auswirkungen dieser Arbeiten auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem von mir umgehend einberufenen und koordinierten städtischen Krisenstab. Insbesondere die Deutsche Bahn, die Firma Merck und mehrere Infrastrukturbetriebe haben in kurzer Zeit umfangreiche Vorarbeiten geleistet. Sobald die Arbeiten an dem Verdachtspunkt erfolgreich abgeschlossen sind, informieren wir die Bevölkerung umgehend, dass sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können“, so Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat als zuständige Gefahrenabwehrbehörde die Koordination übernommen – in enger Absprache mit dem Regierungspräsidium, Merck und der Deutschen Bahn.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)