
Weitere Infoveranstaltungen zur Wärmewende sind geplant
Das Klimareferat der Stadt Frankfurt erweitert sein kostenloses Beratungsangebot zu energetischen Sanierungsthemen. Seit Oktober 2025 haben etwa 120 Bürgerinnen und Bürger eine Beratung erhalten. Nun baut das Klimareferat das Angebot gezielt aus. Die Teilnahme an den Beratungen ist unentgeltlich
„Viele Frankfurter:innen wollen ihre Gebäude energetisch sanieren, sind aber unsicher, wo sie anfangen sollen und welche Lösungen zu ihrer Situation passen“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Mit unserem kostenfreien Beratungsangebot geben wir Orientierung, bauen Hürden ab und unterstützen ganz konkret bei der Umsetzung der Wärmewende. Klimaschutz muss alltagstauglich sein.“
Gemeinsam mit dem Partner Energiepunkt FrankfurtRheinMain bietet das Klimareferat jetzt passgenaue Beratungsangebote: thematisch geeignete Gruppenberatungen, telefonische Einzelberatungen oder – bei komplexen Fällen – Termine vor Ort, etwa für Wohnungseigentumsgemeinschaften.
Geplant sind sechs Gruppenberatungen im Monat
Ein zentraler Baustein sind die Gruppenberatungen in Kooperation mit dem Energiepunkt. Das Interesse ist groß, insbesondere an Themen wie Heizungstausch, Wärmepumpe und Photovoltaik. Monatlich sind sechs Gruppenberatungen mit jeweils maximal zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern geplant. Die übersichtliche Gruppengröße ermöglicht es, auf individuelle Fragestellungen einzugehen und von den Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu profitieren. Die Veranstaltungen finden im Klimareferat, Solmsstraße 18, oder beim Energiepunkt FrankfurtRheinMain, Ginnheimer Straße 48, statt. Beide Orte sind einfach mit S- und U-Bahn zu erreichen.
Die Gruppenberatungen vermitteln fundiertes Wissen und praktische Orientierung. Sie bieten einen strukturierten Einstieg in das jeweilige Thema und richten den Blick konsequent auf das eigene Sanierungsprojekt. Seit Oktober 2025 stehen zusätzlich die Formate „Fenster und Lüftung“, „Gebäudehülle“ sowie „Do-it-yourself – mögliche Energiesparmaßnahmen in Eigenleistung“ auf dem Programm. Hinzu kommt ein Photovoltaik-Workshop, der inhaltlich weiterentwickelt und verbessert wurde und eine neue Vertiefung zum Thema „Heizungstausch und Heizungstechnik“. Die Beratungen übernehmen Fachleute mit vielseitiger Erfahrung.
Erste Informationen gibt es in der „Insel für Klima und Nachhaltigkeit“
Die Beratungen finanziert das Klimareferat zum Teil aus der europäischen Elena-Förderung. Diese umfasst für die Stadt Frankfurt bis zu 2,43 Millionen Euro für drei Jahre, die überwiegend für Personal verwendet werden. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Stadt von rund 250.000 Euro. Die Kommunikationsabteilung des Klimareferates konzipiert und organisiert das Programm. Sie stellt noch ein weiteres Angebot bereit: Seit Mai 2025 erhalten Interessierte weiterhin in der „Insel für Klima und Nachhaltigkeit“ an der Hauptwache erste Informationen zu den Themen Sanierung, Erneuerbare Energien sowie Gebäudebegrünung und können hier die weiterführenden Angebote buchen.
„Wir orientieren uns bei dem Beratungsprogramm an der aktuellen Nachfrage, setzen so gezielt Schwerpunkte bei den am meisten nachgefragten Themen und bilden gleichzeitig ein breites Spektrum ab“, sagt Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferates. „So unterstützen wir gezielt die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bei der Wärmewende und bauen Unsicherheiten ab. Zusätzlich planen wir, weiterhin mit größeren Veranstaltungen unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.“ So kamen rund 450 Bürgerinnen und Bürger im November in den Saalbau Bornheim, als das Klimareferat unter dem Titel „Wärmewende meistern“ über den Einsatz von Wärmepumpen informierte. Die Anmeldung zu den Gruppenberatungen erfolgt online unter klimaschutz-frankfurt.de oder per E-Mail an klimaschutzberatung@stadt-frankfurt.de.
(Text: PM Stadt Frankfurt)
