Neues Entrée für die Freßgass

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Das neue Freßgass-Schild bei Nacht. (Foto: Stadt Frankfurt am Main/Stadtmarketing)

Leuchtschriftzug prangt jetzt über der bekannten Frankfurter Einkaufsmeile

Die bekannte, zwischen Opernplatz und Hauptwache gelegene Fußgängerzone Große Bockenheimer Straße ist Frankfurts kulinarische Meile und bekannt für ihre Dichte an Restaurants, Cafés und Feinkostläden sowie das jährlich stattfindende Freßgass-Fest und den Rheingauer Weinmarkt. Im Frankfurter Volksmund daher liebevoll auch nur kurz „Freßgass“ genannt.


Der Schriftzug „Freßgass“ rahmt die Große Bockenheimer Straße und die Kalbächer Gasse auf rund 280 Metern als Fußgängerzone ein, verleiht ihr Sichtbarkeit, Identität und Anerkennung – und gibt ihr damit ein prägnantes Gesicht, das seit Dienstag, 10. Februar, offiziell den Beginn und das Ende der Genussmeile markiert. Initiiert wurde der Schriftzug durch die Stabsstelle Stadtmarketing, der nun gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Freßgass umgesetzt wurde.

Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, sagt: „Die Freßgass ist seit jeher ein Alleinstellungsmerkmal Frankfurts und steht für Genuss, Geselligkeit und lebendiges Gewerbe. Als eine der internationalsten Straßen unserer Metropole ist es folgerichtig, dass sie nun sichtbarer wird. Der neue Schriftzug schafft ein prägnantes Entrée und stärkt die internationale Wahrnehmung unserer Stadt. Eingerahmt von Hochhäusern und Banken zeigt sich Frankfurt hier als moderne, weltoffene Metropole, die urbanes Leben, Kulinarik und internationales Flair vereint.“

Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing, betont die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung: „Für das Stadtmarketing ist das Schaffen von Erlebnisorten von zentraler Bedeutung. Die Freßgass vereint Geschichte und Gegenwart auf einzigartige Weise und steht für ein verbindendes Frankfurt – als Begegnungsort, als architektonisches Spannungsfeld und als Genussmeile. Der neue Schriftzug macht diese Qualitäten sichtbar und stärkt die Identität dieses besonderen Stadtraums.“

Michael Ebert, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Freßgass, sagt: „Seit jeher trifft sich Frankfurt auf der Freßgass, die ein Angebot vorhält, das alle Generationen gleichermaßen anspricht. Unser Bestreben ist es, die Freßgass kontinuierlich weiterzuentwickeln und noch attraktiver zu gestalten.“ Neben dem Freßgass-Fest als großes Stadtevent organisiert die Aktionsgemeinschaft auch die Weihnachtsbeleuchtung auf der Genussmeile.

Die Freßgass

Die Frankfurter Freßgass entstand bereits im 14. Jahrhundert. Als zentraler Punkt zwischen den wichtigen Handelsorten der Stadt, der Altstadt und dem Roßmarkt, führt sie direkt in Richtung Bockenheim. Somit stellte sie seither eine wichtige Verbindung und Handelsroute innerhalb der Stadt dar. Durch ihre prädestinierte Lage siedelten sich hier viele Geschäfte und Essensläden an. Das nahegelegene Westend avancierte im 19. Jahrhundert zum Wohnort des wohlhabenden Frankfurter Bürgertums. Die bis dato einfach gehaltene Freßgass entwickelte sich zu einer kulinarischen und luxuriösen Einkaufsmeile. Und das ist sie bis heute geblieben.

(Text: PM Stadt Frankfurt am Main/Stadtmarketing)