Hundewiese in Alsbach-Hähnlein öffnet nach Ostern

Im Bild (v.l.): Peter Bitsch (Landwirt), Dr. Sebastian Clever (Bürgermeister von Zwingenberg), Sebastian Bubenzer (Bürgermeister von Alsbach-Hähnlein), Marja-Riitta Weise (Erste Beigeordnete der Gemeinde Alsbach-Hähnlein), Karin Rettig (Zwingenbergs Erste Stadträtin).

Es ist eine Nachricht, die Hundebesitzer aus Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg vermutlich ebenso freuen dürfte wie ihre vierbeinigen Familienmitglieder: Die im vergangenen September erstmals öffentlich angekündigte Hundewiese nördlich der Kläranlage bei Hähnlein wird nach Ostern in Betrieb gehen. Dies wurde am vergangenen Donnerstagmittag im Rahmen eines Vor-Ort-Termins an der Hundewiese verkündet, zu dem neben Bürgermeister Sebastian Bubenzer und seinem Amtskollegen Dr. Sebastian Clever aus Zwingenberg auch Karin Rettig, Erste Stadtverordnete von Zwingenberg, Marja-Riitta Weise als Erste Beigeordnete von Alsbach-Hähnlein sowie Landwirt Peter Bitsch anwesend waren.


Zur jüngeren Vergangenheit: Der gemeinsam mit Zwingenberg organisierte Abwasserverband hatte eine etwa 8000 Quadratmeter große Fläche nördlich der Kläranlage in Hähnlein gesichert, um im Bedarfsfall in einigen Jahren das Potenzial zu haben, die Kläranlage für die vierte Reinigungsstufe zu ertüchtigen. Doch bis dahin wird ein großer Teil der erworbenen Fläche an Landwirt Peter Bitsch verpachtet, der wiederum gegen eine jährliche Gebühr in Höhe von 90 Euro pro Hund (Zweit- und Dritthund günstiger) exklusiv den Bürger/innen aus Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg eine Hundewiese zur Verfügung stellt. Im Vorfeld wurde nicht nur ein Blühstreifen für Insekten am Rand der Hundewiese eingestreut, sondern das Areal auch durch Peter Bitsch eingezäunt. Das gemeinsam für Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg im Einsatz stehende Team des ZKD sorgte dann dafür, dass einige Stellplätze vor der Hundewiese für Fahrzeuge der Nutzer geschottert wurden.

„Natürlich freuen wir uns aber über jeden, der ohne vorherige Autofahrt das Angebot der Hundewiese nutzen möchte“, betonte Bürgermeister Sebastian Bubenzer, dass die Kooperation mit Peter Bitsch die Grundlage geschaffen habe, die Kosten für die beiden Kommunen sehr überschaubar zu halten. Konkret gesagt: Lediglich die Kosten für die Herstellung der geschotterten Parkfläche wurde von den beiden Kommunen bezahlt, womit man sich in einem Bereich von nicht einmal 5.000 Euro für Alsbach-Hähnlein und noch einmal die gleiche Summe für Zwingenberg bewege.

Zum grundsätzlichen Angebot ergänzte Bubenzer: „Der Bedarf einer solchen Fläche wurde sowohl in Alsbach-Hähnlein als auch Zwingenberg klar von den Hundebesitzer/innen kommuniziert – und wir sind froh, mit Peter Bitsch einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, der sich darum kümmert, dass hier sowohl Vier- als auch Zweibeiner eine attraktive Fläche vorfinden.“

Zwingenbergs Bürgermeister Dr. Sebastian Clever erklärte: „Schön an diesem Projekt ist, dass der Ankauf der Freifläche zum einen ein Beleg für die vorausschauende Planung unseres Abwasserverbandes ist. Gleichzeitig aber die Möglichkeit geschaffen wird, den Bürgerinnen und Bürgern aus Zwingenberg wie auch Alsbach-Hähnlein eine Fläche anbieten zu können, dank der nicht nur Hunde, sondern auch deren Besitzer unkompliziert in Kontakt treten und vielleicht ja sogar neue Freundschaften knüpfen können.“

Dieses Ansinnen konnte auch Landwirt Peter Bitsch unterschreiben: „Ich freue mich drauf, künftig noch mehr Hundebesitzern einen Ort für Ihre Vierbeiner bieten zu können. Nach Ostern starten wir hier. Ich bin sicher, dass es einige gar nicht abwarten können.“
Hundebesitzer, die aus Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg Interesse hätten, könnten sich ab sofort anmelden – alle Details dazu gibt es unter
https://blumenhof-bitsch.de/hundewiese-und-maislabyrinth/

(Text: PM Gemeinde Alsbach-Hähnlein)