Über 400 geladene Gäste feiern mit Fraport
Mit einem feierlichen Festakt und über 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie der Luftfahrtbranche hat die Fraport AG am Mittwoch, 22. April, das hochmoderne Terminal 3 am Flughafen Frankfurt offiziell eröffnet. Der MDax-Konzern schließt damit sein größtes Infrastrukturprojekt der Unternehmensgeschichte ab und läutet eine neue Ära in der Geschichte des Flughafens ein. Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein, Oberbürgermeister Mike Josef, Michael Boddenberg, Vorsitzender des Fraport-Aufsichtsrats, sowie Christoph Mäckler, der verantwortliche Architekt des Terminal 3.
Eines der modernsten Terminals Europas
„Dieser Tag ist ein besonderer Tag – für Fraport, für den Standort Frankfurt, für Hessen und weit darüber hinaus“, betonte Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Mit Terminal 3 eröffnen wir heute eines der modernsten Terminals Europas und stellen uns damit langfristig für die Zukunft auf. Dieser Neubau ist nicht nur ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung unseres Flughafens, sondern steht zugleich als Symbol für die hervorragende Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Alle haben durch ihre Expertise, ihr Herzblut und ihr Können maßgeblich zum Erfolg beigetragen.“
„Es ist großartig, dass das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am heutigen Mittwoch eröffnet wurde. Als größtes privat finanziertes Infrastrukturprojekt in Europa zeigt es: Deutschland kann es. Deutschland kann bauen. Wir können anspruchsvolle Projekte stemmen. Das Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘ besteht nach wie vor. Das neue Terminal stärkt unseren Luftverkehrsstandort und unsere Wirtschaft. Wir brauchen starke Flughäfen, damit unser Land international angebunden bleibt. Deshalb wollen wir Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr stärken“, sagte Ministerpräsident Rhein.
Oberbürgermeister Mike Josef sagte: „Die Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt steht für Fortschritt, internationale Vernetzung und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Frankfurt-Rhein-Main. Dass ein Projekt dieser Größenordnung verlässlich umgesetzt werden konnte, ist Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Fraport. Es unterstreicht die Einzigartigkeit Frankfurts, dass so etwas hier möglich ist. Gleichzeitig gilt: Nachhaltiger Fortschritt braucht Akzeptanz. Deshalb bleibt der offene Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern über Themen wie Fluglärmbegrenzung und Umweltfolgen unverzichtbar. Nur wenn wir Wachstum, Nachhaltigkeit und Lebensqualität gemeinsam denken, sichern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“
Der Moment der feierlichen Eröffnung wurde mit einer Lichtshow und einer Choreografie einer Tänzerin im zentralen Marktplatz des neuen Terminals inszeniert. Zum Abschluss des offiziellen Programms hieß es für den Neubau: „Terminal 3 is ready for Check-in”.
Erstflug am heutigen 23. April
Den regulären Betrieb nimmt das Terminal 3 am Donnerstag, 23. April, auf. Zu den Erstnutzern des Neubaus zählen alle 57 Fluggesellschaften, die dauerhaft vom Terminal 2 in das neue Terminal 3 umziehen und künftig von dort aus ihre Flüge abwickeln. Der Umzug der Airlines erfolgt in vier Wellen und wird bis 9. Juni abgeschlossen. Bereits jetzt steht fest, dass mit Condor – der zweitgrößten Fluggesellschaft am Flughafen Frankfurt – im Sommer 2027 eine weitere Airline ins Terminal 3 umziehen wird. Die Fluggesellschaften, Mieterinnen und Mieter sowie Passagiere profitieren im jüngsten Terminal des Flughafen Frankfurt von zeitloser Architektur, kurzen Wegen und modernster Technologie. Neben der vollautomatischen Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrollen mit CT-Scannern bietet das Terminal ein vielfältiges Gastro- und Shopping-Angebot. Insgesamt 64 Geschäfte und Restaurants stehen den Passagieren zur Auswahl.
Terminal 3 im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt
Der Bau des Terminal 3 begann am 15. Oktober 2015 mit einem Spatenstich. In Spitzenzeiten arbeiteten bis zu 3000 Fachkräfte unterschiedlicher Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle. Entstanden ist ein Terminal, das in seiner ersten Ausbaustufe mit den drei Flugsteigen G, H und J eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr bietet. In der zweiten Ausbaustufe kann die Kapazität mit dem Flugsteig K auf bis zu 25 Millionen Passagiere pro Jahr erhöht werden. Fraport hat rund vier Milliarden Euro für den Bau des Terminal 3 investiert.
Verantwortet wurde die gesamte Bauabwicklung dabei von der Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS), einer hundertprozentigen Konzerngesellschaft der Fraport AG.
(Text: PM Fraport)


