Die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Afrikanischen Schweinepest in Wiesbaden haben erfolgreich gegriffen und somit konnten zwei neue Allgemeinverfügungen mit Lockerungen und Veränderung der Sperrzonen erlassen werden, welche ab heutigen Donnerstag, 7. Mai, in Kraft treten.
Dadurch kommt es zu erheblichen Erleichterungen für die Wiesbadener Jägerinnen und Jäger. Der genaue neue Verlauf ist hier https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/EBDB8EC1E7B4261E2487B70FF9383E101603C161FCD7EA2C568BEBCBD5374A8C einsehbar.
Alle Gebiete nördlich der neuen Sperrzonen I-Grenze (grüne Linie) sind ab Freitag, 8. Mai, keine Restriktionszonen mehr. Das Gebiet zwischen der violetten und der grünen Linie beschreibt die neue Sperrzone I, hier darf nahezu uneingeschränkt bejagt werden.
Auch die letzten Einschränkungen auf der Schiersteiner Aue entfallen, so dass hier Hunde wieder frei laufen dürfen, insofern dies nicht durch andere Gebote untersagt ist. Die Jagd ist hier wieder freigegeben und auch die Freizeitaktivitäten, wie Radfahren abseits der Wege können hier wieder ausgeübt werden.
Die Auflagen in der Sperrzone II (südlich der violetten Linie) gelten weiterhin. Auch die weißen Zonen bleiben bestehen und die Wiesbadener Jägerinnen und Jäger sind nach wie vor zur verstärkten Jagd auf Schwarzwild aufgerufen. Denn nur ein deutlich reduzierter Schwarzwildbestand senkt das Ansteckungsrisiko und verhindert somit die Ausbreitung der Tierseuche. Und auch die Wiesbadener Bürger sind weiterhin gefragt. Tore der Zäune sind unbedingt geschlossen zu halten und Wildschweinkadaver oder auch krank anmutende Wildschweine sind unverzüglich auf den bekannten Wegen zu melden.
(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)

