Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 29. April, beschlossen, den Eigenbetrieb Stadt Offenbach (ESO) mit der Sanierung verschiedener Projekte der städtischen Infrastruktur zu beauftragen. Es fließen insgesamt rund 1,6 Millionen Euro in die Instandsetzung von Straßen, Geh- und Fahrradwegen sowie Industriebauwerken wie zum Beispiel Brücken.
Straßen
Vorgesehen sind Straßenerneuerungen unter anderem in Abschnitten auf der Waldstraße, der Hamburger Straße und im weiteren Verlauf des Brunnenwegs. Darüber hinaus gibt es eine Liste von sogenannten “Nachrücker”-Projekten. Das sind Vorhaben, die alternativ realisiert werden, falls andere vorgesehene Projekte nicht durchgeführt werden können, da sie von Maßnahmen Dritter, wie zum Beispiel Strom- oder Telekommunikationsversorger oder auch von Genehmigungen oder der Witterung abhängen. Aus diesem Grund kann es zu Verschiebungen kommen. Auf der Liste der Nachrücker stehen unter anderem ein Teil des Buchrainwegs, der Blumenstraße und der Brinkstraße.
Fußgängerwege
Von den Reparaturarbeiten profitieren aber auch Personen, die zu Fuß unterwegs sind. Mehrere Projekte drehen sich um die Fußgängerwege: Unter anderem wird in Abschnitten der Schubertstraße/Jacques-Offenbach-Straße, der Unteren Grenzstraße und der Blücherstraße gearbeitet. Als „Nachrücker-Projekte“ für Gehwege sind unter anderem ein Teil der Carl-Legien-Straße, der Nahestraße, Abschnitte der Waldstraße, der Wilhelmstraße, der Daimlerstraße sowie die Seligenstädter Straße vorgesehen.
Radwege
Für Radfahrerinnen und Radfahrer stehen neben den aktuell bereits laufenden Arbeiten weitere Abschnitte der Hamburger Straße beispielsweise zwischen der Aschaffenburger Straße und Matthias-Erzberger-Straße sowie die Austraße auf der „Nachrücker“- Liste, wobei die Maßnahmen an der Hamburger Straße nur in Verbindung mit den bereits erwähnten Straßenarbeiten umgesetzt werden können.
Bau- und Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß zeigt sich erfreut, dass der erste Schritt für die Instandhaltungsmaßnahmen erfolgt ist und betont, dass die Überprüfung der Verkehrswege und Ingenieurbauwerke zu den Aufgaben des Stadtservices der Stadt Offenbach gehört. „Welche Straßen gemacht werden, haben das Dezernat III und mein Dezernat IV gemeinsam mit dem Amt für Planen und Bauen sowie dem Stadtservice abgestimmt. Damit ist sichergestellt, dass wir gemeinsam die Infrastruktur in Offenbach modernisieren.“
Stadtkämmerer Martin Wilhelm, der auch der zuständige Dezernent für den Stadtservice ist, betont: „Es ist mir ein sehr wichtiges Anliegen, die Verkehrswege in Offenbach zu verbessern. Letztendlich erhöhen wir auch den Komfort und damit die Lebensqualität in den betroffenen Stadtteilen.“
(Text: PM Stadt Offenbach)


