Deutlich mehr geförderte Wohnungen in Frankfurt

(Symbolfoto: Capri23auto auf Pixabay)

Bestand an Sozialwohnungen ist erstmals seit 20 Jahren wieder gestiegen

Die Stadt Frankfurt hat in den vergangenen Jahren umfassende Maßnahmen ergriffen, um den Bau und die Sicherung von geförderten Wohnungen voranzubringen. Mit dem Baulandbeschluss entstehen in Neubaugebieten mindestens 30 Prozent geförderter Wohnraum. Durch den Erwerb von Belegrechten werden in bestehenden Quartieren geförderte Wohnungen gesichert. In der Folge ist der Bestand an geförderten Wohnungen in Frankfurt erstmals seit 20 Jahren auf rund 31.000 Wohnungen gestiegen.


Für Menschen mit niedrigen Einkommen stehen in Frankfurt insgesamt 25.972 Sozialwohnungen zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr gab es durch Neubau und den Erwerb von Belegungsrechten einen Zugang von 638 Wohnungen. Zusätzlich stehen 4867 Wohnungen für Menschen mit mittlerem Einkommen zur Verfügung. Mit der ABG Frankfurt Holding und der Nassauischen Heimstätte konnten darüber hinaus 2294 Wohnungen für die zukünftige Belegung mit Personen, die einen Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, gesichert werden.

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, betont: „Der Erhalt und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sind in Frankfurt eine sozial- und wirtschaftspolitische Daueraufgabe. Rund zwei Drittel der Frankfurter Bevölkerung sind bereits heute berechtigt, eine geförderte Wohnung zu beziehen. Da in den kommenden zehn Jahren über 25 Prozent der Arbeitskräfte in Rente gehen, und wir gleichzeitig neue Fachkräfte gewinnen müssen, brauchen wir in unserer Stadt dringend mehr bezahlbaren Wohnraum. Es freut mich, dass wir den Bestand an geförderten Wohnungen in Frankfurt deutlich ausbauen konnten. Um hier erfolgreich zu bleiben, müssen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weiter beschreiten.“

Neue geförderte Wohnungen sind in den vergangenen Jahren insbesondere im Schönhofviertel, an der Sandelmühle und im Rebstock entstanden. Derzeit arbeitet die Stadt Frankfurt am Bau weiterer geförderter Wohnungen. Größere Quartiersentwicklungen sind im Hilgenfeld, auf dem Lurgi-Areal, in den Hellerhöfen, am Römerhof, im Gutleutviertel, im Lyoner Quartier und im Neuen Stadtteil der Quartiere geplant. Darüber hinaus plant die Stadt die Weiterentwicklung bestehender Quartiere.

(Text: PM Stadt Frankfurt)