Wissenschaft neu erleben und gestalten
Wenn der Sommer beginnt und die Rosen in voller Blüte stehen, lädt der Palmengarten traditionell zu einem der schönsten Gartenfeste des Jahres ein. Neben der Königin der Blumen dreht sich dabei dieses Mal alles um innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung. Jenseits von Fachsprache und reiner Faktenvermittlung eröffnet das Festival „Science Utopias“ von Donnerstag, 4., bis Sonntag, 7. Juni, neue Perspektiven auf Wissenschaft und Zukunft – mit einem vielfältigen Programm für Neugierige jeden Alters.
Programmhighlights am Festival-Wochenende
Performances, Shows, Gespräche, Führungen, Workshops und mehr erwarten die Besucherinnen und Besucher des Festivals „Science Utopias“ vom 4. bis 7. Juni. „Wissenschaft anschaulich und zugänglich zu vermitteln, wird angesichts aktueller gesellschaftlicher Veränderungsprozesse immer wichtiger“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Klimawandel, technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Umbrüche verändern unsere Lebenswelt spürbar. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen Verunsicherung erleben, brauchen wir Orte des gemeinsamen Lernens, Nachdenkens und Austauschs. Mit unserem Festival laden wir dazu ein, Wissenschaft auf neue Weise zu entdecken: nahbar, sinnlich und als etwas, das uns hilft, Zukunft gemeinsam zu gestalten.“
Zum Auftakt erkunden die Autorin Judith Schalansky und die Journalistin Jutta Person im Palmenhaus die Geschichte der Palme. Begleitet wird die Palmen-Revue von einer Soundperformance des Musikers Sven Meyer aka Kymat, der die Palmen selbst zum Klingen bringt. In der Botanischen Bar können Gäste im Anschluss Biodiversität im Glas entdecken.
In den Tagen darauf werden unterschiedliche Zugänge zu wissenschaftlichen Erkenntnissen geboten – mit Podiumsgesprächen rund um Wissenschaftsvermittlung und Citizen Science, beim „Science Utopias Slam“ oder einer Klima-Weinprobe. Ein besonderes Highlight ist der „Markt der Möglichkeiten“ am Festivalsonntag, auf dem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen sowie Akteurinnen und Akteure aus der Region ihre Arbeit im Palmengarten vorstellen, mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Raum für Austausch.
Schön und robust: Rosen im Klimawandel
Bereits seit Donnerstag stellt die Rosenschau in der Galerie am Palmenhaus besonders widerstandsfähige und insektenfreundliche Rosensorten und moderne Gestaltungsideen mit Rosen vor. Unter anderem erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über sogenannte „ADR-Rosen“. Diese Sorten haben die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung durchlaufen und sind besonders resistent gegen Blattkrankheiten wie Mehltau, Rost und Sternrußtau.
„Als Königin der Blumen gilt die Rose oft als besonders anspruchsvoll und pflegeintensiv. Dabei stehen inzwischen viele Züchtungen zur Auswahl, die seltener von Krankheiten befallen werden und mit weniger Pflanzenschutzmittel und Pflege auskommen“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. „Solche Sorten sind nicht nur optisch eine Bereicherung für jeden Garten, sondern fördern auch den Umweltschutz und können dem Klimawandel besser standhalten.“
Die Rosenschau läuft bis Sonntag, 7. Juni. Am Abschlusstag bietet Dominik Heukemes, der Leiter des Galerieteams, eine Führung durch die Schau an, bei der Interessierte mehr über die Vielfalt der Rosen und ihre Pflege erfahren.
Das gesamte Programm findet sich unter palmengarten.de. Der Eintritt zum Festival ist im Palmengarten-Eintritt inbegriffen. Einige Workshops und Führungen bedürfen einer Anmeldung oder ein Unkostenbeitrag wird erhoben. Das Festival wurde kuratiert von Silke Hartmann und Jutta Büchter und wird gefördert von der Aventis Foundation, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Commerzbank-Stiftung.
(Text: PM Palmengarten Frankfurt)

