Queer-feindliche Tathandlungen in Frankfurt am Wochenende

(Symbolfoto: Techline auf Pixabay)

Gleich zwei queer-feindliche Taten ereigneten sich an diesem Wochenende in der Frankfurter Innenstadt und Sachsenhausen.


Am frühen gestrigen Sonntagmorgen (31.) hielt sich eine 25-jährige Person in einer Diskothek in der Heiligkreuzgasse auf. Gegen 2.40 Uhr befand sie sich im Bereich der Bar, als ein 22-Jähriger sie im Vorbeigehen queer feindlich beleidigte. Die alarmierte Streife fertigte eine Anzeige und entließ den 22-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Am Samstagmorgen (30.) hielt sich die später angegriffene 19-jährige Person gegen 5.15 Uhr an der Bushaltestelle “Elisabethenstraße” auf und wartete auf den Bus. Dort umzingelte sie plötzlich eine Personengruppe von ca. 8-10 Personen, woraus ein Täter sie schlug und queer feindlich beleidigte.

Das Ganze setzte sich auch auf der Fahrt im Bus der Linie 63 fort, bis alle den Bus an der Hauptwache verließen. Hier flüchtete die Personengruppe in unbekannte Richtung und die 19- Jährige erstattete Anzeige auf dem nahegelegenen Polizeirevier.

Der Haupttäter wird wie folgt beschrieben: Männlich, schwarzafrikanischer Phänotyp, bekleidet mit einer Bluejeans, einem weißen T-Shirt, schwarzen Schuhen und einer Basecap.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 069/ 10400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

(Text: PM PP Frankfurt)