Miteinander für eine saubere Stadt: Task Force der FES reinigt Papierkörbe

Unterschiedliche Anforderungen im Alltag erfordern unterschiedliche Papierkörbe. Bei der Präsentation dabei waren (v.l.): Benjamin Scheffler, Geschäftsführer, FES, Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, und Claudia Gabriel, Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt. (Foto: FES)

#cleanffm Express, die Task Force der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), reinigt in den kommenden Wochen von der Konstablerwache bis zur Alten Oper die Papierkörbe. Zusätzlich übernehmen die Umweltlotsinnen und -lotsen der gemeinnützigen Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling (GWR) die Entfernung von Aufklebern von Schildern, Ampeln und weiterem kommunalen Inventar.


Im Rahmen eines Pressetermins sprach Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FES und den Umweltlotsen der GWR ihren Dank aus. Weiter sagte sie: „Eine saubere Stadt entsteht nicht von allein. Sie ist das Ergebnis guter öffentlicher Dienstleistungen, engagierter Beschäftigter und eines respektvollen Miteinanders aller. Mit der Reinigung der Papierkörbe und der Entfernung von Aufklebern sorgen die Teams von FES und GWR nicht nur für mehr Sauberkeit, sondern setzen auch ein sichtbares Zeichen für Wertschätzung gegenüber unserem öffentlichen Raum. Wer sich in einer gepflegten Stadt bewegt, übernimmt eher selbst Verantwortung. Sauberkeit ist deshalb nicht nur eine Frage der Stadtreinigung, sondern auch eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Claudia Gabriel, Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, ergänzte: „Wenn sich die Nutzungsgewohnheiten im öffentlichen Raum ändern, dann müssen wir gemeinsam in der Lage sein, darauf zu reagieren. Mit der Reinigung der Papierkörbe und der Stickerentfernung zeigen wir, wie wirksam wir sind, wenn wir Hand-in-Hand arbeiten.“

Benjamin Scheffler, Geschäftsführer der FES, erklärte anhand verschiedener Papierkorbmodelle, wie sich die Behälter im Wandel der Zeit verändert haben: „Wenn immer mehr Menschen den öffentlichen Raum verstärkt nutzen, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Kaffeebecher, Pizzakartons, Flaschen und andere To-Go-Verpackungen passen nicht in jeden Papierkorb. Umso wichtiger ist es, die Entwicklungen im Stadtgeschehen genau zu beobachten und so in den unterschiedlichen Stadtteilen die richtigen Papierkörbe zu installieren.“

Durch eine immer stärkere Verlagerung von Freizeitaktivitäten in den öffentlichen Raum hat die Verschmutzung der Papierkörbe, unter anderem durch To-Go-Verpackungen, in den vergangenen fünf Jahren erheblich zugenommen. Die Task Force, die vom Umweltamt und der Stabsstelle Sauberes Frankfurt 2021 eingerichtet worden ist, um besonderen Problemlagen und Herausforderungen zu begegnen, nimmt sich dieses Problems seit einiger Zeit verstärkt an.

Insgesamt gibt es im Frankfurter Stadtgebiet rund 7000 Papierkörbe in unterschiedlichen Ausführungen, die von der FES geleert werden. Je nach Reinigungsintervall der Straße geschieht das mindestens einmal in der Woche, in besonders stark frequentierten Straßen auch öfter. Auf der Zeil werden die Papierkörbe an sieben Tagen die Woche mindestens drei bis maximal fünf Mal am Tag geleert.

(Text: PM  FES)