Hitzetelefon Offenbach gestartet

Symbolbild Telefonat (Foto: Pixabay)

Stadt bietet Hitzeschutz für Seniorinnen und Senioren

Die Stadt Offenbach verstärkt ihre Maßnahmen zum Hitzeschutz und startet das Hitzetelefon Offenbach für ältere Menschen. Ziel ist es, in Zeiten hoher Temperaturen und Hitzewellen gezielte Informationen und praktische Unterstützung zur Verfügung zu stellen, um die Risiken von Hitzebelastung für Seniorinnen und Senioren zu minimieren. Das Projekt ist eine Kooperation des Amtes für Umwelt und Klima, der Fachstelle für ältere Menschen im Sozialamt und dem Seniorenrat der Stadt Offenbach.


„Die steigenden Temperaturen und die zunehmende Häufigkeit von Hitzewellen stellen besonders für ältere und von Einsamkeit betroffene Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Kreislaufprobleme, Dehydration oder andere hitzebedingte Beschwerden können schnell lebensbedrohlich werden. Präventive Maßnahmen und eine gute Informationsversorgung sind daher unerlässlich, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Generation zu schützen“, erklärt Helena Wolf als zuständige Umweltdezernentin.

Unter der Rufnummer 069 8065-2557 (des Amtes für Umwelt und Klima) oder unter umweltamt@offenbach.de können sich ältere Menschen ab sofort für das Hitzetelefon registrieren lassen. Für die Registrierung wird ein Anmeldeformular und eine Datenschutzerklärung verwendet. Diese Dokumente können nach Aufforderung per Post oder per Mail zugesendet werden. Alternativ sind sie auch direkt unter www.offenbach.de/hitzetelefon zum Download verfügbar. Nachdem die Formulare unterschrieben an das Amt für Umwelt und Klima zurückgesendet wurden, werden Teilnehmenden in eine Liste aufgenommen und dann bei Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes telefonisch kontaktiert.

Die vier ehrenamtlich tätigen Seniorenräte Jutta Lehmann, Waltraud Meckel, Dr. Hans-Rudolf Diefenbach und Dr. Matthias Gründler haben sich bereit erklärt, diese Anrufe zu übernehmen. Für diese wertvolle Tätigkeit sind die Seniorenräte bestens ausgebildet und gut vorbereitet. Sie geben Informationen, bieten leicht umsetzbare Tipps zur Hitzeprävention – wie ausreichendes Trinken, das Aufsuchen kühler Orte oder die Anpassung der Kleidung – und vermitteln bei Bedarf weiterführende Hilfsangebote oder Ansprechpartner.

Das Hitzetelefon bietet hier eine wichtige Anlaufstelle, es vermittelt Informationen zu Hitzeschutzmaßnahmen, bietet ein offenes Ohr für Sorgen und kann im Notfall schnell Kontakte zu Hilfsdiensten herstellen.

Auch Sozialdezernent Martin Wilhelm betont die Bedeutung des Angebots: „Als Stadt tragen wir die Verantwortung, unsere Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Gerade unsere älteren Mitmenschen benötigen in Hitzeperioden besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das Hitzetelefon erweitert damit als ein wichtiger Baustein unseren Hitzeaktionsplan. Und wir setzen ein Zeichen der Fürsorge, das durch das bürgerschaftliche Engagement des Seniorenrats hervorragend umgesetzt wird.“

Hans-Rudolf Diefenbach als Mitinitiator ergänzt: „Der Seniorenrat ist fest in der Offenbacher Gemeinschaft verankert und kennt die Bedürfnisse der älteren Generation sehr genau. Wir freuen uns, dieses wichtige Projekt aktiv umsetzen zu können. Unsere Ehrenamtlichen sind motiviert und gut vorbereitet, um unseren Mitmenschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und ihnen in heißen Phasen ein Gefühl der Sicherheit zu geben.“

Die Anmeldung für das Hitzetelefon ist ab Mittwoch, 1. Juli 2026, unter der Rufnummer 069 8065-2557 und umweltamt@offenbach.de erreichbar. Weitere Informationen und Anmeldedokumente gibt es unter www.offenbach.de/hitzetelefon. Die Stadt Offenbach und der Seniorenrat rufen alle älteren Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige dazu auf, dieses kostenlose Angebot bei Bedarf zu nutzen.

Ansprechpartner für die Presse: Astrid Hubert, kommunale Altersplanerin, Rufnummer: 069 8065-3296 und Martin Rau, Fachreferent für Klimaschutz und Klimaanpassung, Rufnummer: 069 8065-2299

(Text: PM Stadt Offenbach)