Umsetzung des Konzepts beinhaltet neue Komposttoiletten, Sanierung und Gestaltung bestehender Anlagen sowie die Ausweitung des Programms „Nette Toilette“
Immer mehr öffentliche Toiletten stehen in Frankfurt zur Verfügung. Denn das Konzept „Öffentliche Toiletten für das Stadtgebiet der Stadt Frankfurt am Main“, das von den Stadtverordneten beschlossenen wurde, wird zügig umgesetzt. So konnten bereits acht neue Komposttoiletten aufgestellt werden. Diese umweltschonende Variante wird gut angenommen. Die Komposttoiletten stehen im Günthersburgpark, im Sinaipark, am Seehofspielplatz, im Peterskirchhof, in der Rose-Schlösinger-Anlage, am Affentorplatz sowie am Mainufer Schaumainkai und an der Wörthspitze.
Aufgrund der hohen Nutzungsfrequenz war es bereits erforderlich, die Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an diesen Standorten auszuweiten. Neben dem Unternehmen EAD aus Darmstadt ist inzwischen mit Nowato ein weiterer – und lokaler – Anbieter in das Projekt eingebunden. Denn Nowato ist in Frankfurt ansässig.
„Seit Beschluss des Toilettenkonzepts konnten wir insgesamt 13 neue Anlagen installieren und zwei Sanierungen abschließen. Damit stehen nun merklich mehr Toiletten im öffentlichen Raum zur Verfügung. Das ist wichtig für die Sauberkeit und Attraktivität unserer Stadt“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Nach der Toilette im Südbahnhof konnte nun auch die Toilettenanlage am Main Nizza umfassend saniert werden. Nachdem dort wiederholt Feuchtigkeitsschäden aufgetreten waren, wurde das Dach neu verdichtet und der Innenraum hergerichtet. Die zwischenzeitlich gesperrte Anlage ist nun wieder geöffnet.
Die öffentlichen Toiletten im Bahnhofviertel wurden künstlerisch gestaltet, was auch zu einem besseren Nutzerinnen- und Nutzerverhalten beitragen soll. Es handelt sich dabei um die Anlagen in der Elbestraße, der Moselstraße und in der Kaiserstraße. Zudem erhielt das bereits vorhandene Urinal in der Moselstraße eine sogenannte Schamwand und eine Wasserspülung.
Außerdem hat sich das Konzept ‚Nette Toilette‘ des Amts für Bau und Immobilien (ABI) gut etabliert. Ins Leben gerufen wurde es vor rund einem Jahr – nun stehen bereits 35 „Nette Toiletten“ zur Verfügung. Dafür wurden Gastronomiebetriebe oder Kioske im gesamten Stadtgebiet als Kooperationspartner gewonnen. Diese stellen ihre sanitären Einrichtungen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Stadt fördert die Betriebe im Gegenzug mit einem finanziellen Beitrag. Es kann für die Gastronominnen und Gastronomen darüber hinaus vorteilhaft sein, da sich Sichtbarkeit und Attraktivität der Betriebe durch mehr Kundenfrequenz erhöhen.
„Es freut mich, dass sich so viele Gastronomen am Konzept „Nette Toilette“ beteiligen. Das ABI bearbeitet stetig neue Anfragen und bewirbt das Programm in Gastronomie und Handel. Es ist eine hervorragende Ergänzung zu den öffentlichen Toilettenanlagen“, so Weber.
Interessierte Gastronomiebetriebe, die sich am Konzept „Nette Toilette“ beteiligen möchten, können sich beim ABI per E-Mail an nettetoilette.amt25@stadt-frankfurt.de melden.
(Text: PM Stadt Frankfurt)


