Nachdem unbekannte Täter am 8. Juli eine Moschee in der Klein-Gerauer-Straße ins Visier nahmen und hierbei einen Tresor samt Inhalt erbeuteten, wenden sich die Ermittler mit neuen Erkenntnissen nun noch einmal an etwaige Zeugen der Tat.
Im Zuge der Ermittlungen konnten die Beamtinnen und Beamten in Erfahrung bringen, dass sich die Täter schon ab 22 Uhr im Bereich des Tatortes und der Umgebung aufgehalten haben. Ein schlanker Mann mit dunklem Bart, bekleidet mit einer dunklen langen Hose, einem weißen T-Shirt oder Hemd, einer dunklen Bauchtasche, heller Kappe mit schwarzem Emblemen, schwarzen Schuhen mit weißen Streifen sowie einem silbernen Rollkoffer, hielt sich mehrfach im Bereich des Eingangsbereichs der Moschee auf, vermutlich um diesen auszubaldowern. Gegen 22.20 Uhr betrat der erste Täter das Gebäude und verlässt es nach 15 Minuten wieder. Zehn Minuten später kehrt er zum Tatort zurück, weitere Zehn Minuten später erscheint der zweite Täter im Gebäude. Dort halten sich die Unbekannten schließlich bis 23.05 Uhr im Gebäude auf und flüchten anschließend.
Ob es sich letztlich um drei Täter gehandelt hat, also einer ausbaldowert hat und zwei weitere Beteiligte die Tat ausgeführt haben oder ob sich einer der Täter zwischenzeitlich umgezogen hat, bleibt Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Im Zusammenhang mit den neu gewonnenen Erkenntnissen werden mögliche Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen gebeten, mit der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) unter der Rufnummer 06142/696-0 Kontakt aufzunehmen.
(Text: PM Südhessen)

