Am Mittwochabend (29.) ereignete sich in Frankfurt-Bornheim ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines E-Scooters. Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten zudem mehrere weitere Verstöße fest.
Nach aktuellen Erkenntnissen befuhr ein 19-Jähriger gegen 21:55 Uhr mit seinem BMW die Kettelerallee in Richtung Buchwaldstraße. Zeitgleich war ein 17-Jähriger mit seinem E-Scooter auf der Kettelerallee in entgegengesetzter Richtung zur Wittelsbacherallee unterwegs. Nach Zeugenaussagen sei der 17-Jährige mit seinem E-Scooter mittig der Fahrbahn gefahren, als ihm der 19-jährige BMW-Fahrer entgegenkam. Der E-Scooter-Fahrer konnte noch ausweichen und so einen Zusammenstoß mit dem BMW verhindern, stürzte jedoch infolge des Ausweichmanövers.
Zunächst sei der 19-Jährige von der Unfallörtlichkeit geflüchtet. Ein Zeuge folgte ihm jedoch mit seinem Fahrzeug, machte ihn durch Lichthupe auf sich aufmerksam und brachte ihn zum Anhalten. Nachdem der Zeuge den 19-Jährigen über den Unfall informiert hatte, kehrte dieser zur Unfallstelle zurück.
Darüber hinaus verfügte der E-Scooter über keinen gültigen Versicherungsschutz. Das angebrachte Kennzeichen war für einen anderen E-Scooter ausgegeben. Zudem erreichte das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mindestens 40 km/h. Daher stellten die Polizeibeamten den E-Scooter sicher und fertigen leiteten unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, die Abgabenordnung und wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung ein. Außerdem war der 17-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Durch den Unfall erlitt er schwere Verletzungen und wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Text: PM PP Frankfurt)


