Klinikmitarbeiter, Rettungssanitäter und Polizeibeamte verletzt: Ermittlungen gegen 33-Jährigen in Langen

Symbolbild Polizeieinsatz (Foto: GlauchauCity auf Pixabay)

Ein 33 Jahre alter Mann hat am gestrigen Sonntagmittag (2.) in einer Klinik in der Röntgenstraße in Langen einen Polizeieinsatz ausgelöst, an dessen Ende fünf Verletzte standen.


Gegen 12.30 Uhr sollte der Mann innerhalb des Krankenhauses verlegt werden, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 33-Jährige dabei randaliert, gegen die Einrichtung geschlagen und Gegenstände umhergeworfen haben. Hierbei soll er einen Klinikmitarbeiter am Kopf getroffen haben, wodurch dieser eine Schwellung erlitt.

Im weiteren Verlauf soll der Mann einem Rettungsdienstmitarbeiter, der einen anderen Patienten in die Klinik gebracht hatte, ins Gesicht geschlagen und gegen ein auf einer Trage befindliches medizinisches Gerät getreten haben, das hierdurch beschädigt wurde.

Anschließend verließ der 33-Jährige das Klinikgelände in Richtung Frankfurter Straße. Alarmierte Streifen der Polizei trafen ihn wenig später im Bereich der Parkplatzeinfahrt in der Röntgenstraße an. Da er den Anweisungen der Beamten nicht nachkam, sollte er zum Zwecke der Durchsuchung zu Boden gebracht werden.

Hiergegen soll er sich massiv gewehrt, zwei Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen und diese dadurch zu Fall gebracht haben. Einer der Beamten verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Zudem soll der Beschuldigte einer Polizeibeamtin ein Büschel Haare ausgerissen haben.

Erst durch den Einsatz von Pfefferspray sowie einfacher körperlicher Gewalt konnte der Mann fixiert werden. Anschließend wurde er erneut in der Klinik vorgestellt und dort aufgenommen. Zudem musste er eine Blutprobe abgeben.

Die verletzten Polizeibeamten wurden medizinisch versorgt. Während die Beamtin ihren Dienst fortsetzen konnte, wurden die beiden Polizisten vorsorglich stationär aufgenommen, um eine Gehirnerschütterung auszuschließen.

Gegen den 33-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs ermittelt. Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06103 9030-0 bei der Polizei zu melden.

(Text: PM PP Südosthessen)