Bei der Eröffnungsfeier der 42. Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik haben Ministerpräsident Boris Rhein und Sportministerin Diana Stolz den etwa 350 Athletinnen aus mehr als 60 Ländern Mut, Kraft, Konzentration, Freude und gelungene Choreografien gewünscht. „Es ist eine große Ehre für unser Land, Gastgeber dieser Weltmeisterschaft zu sein und die 350 weltbesten Gymnastinnen in Hessen begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen in Hessen. Herzlich willkommen in einem echten Sportland, in dem Turnen eine lange Geschichte und eine breit getragene Tradition hat”, sagte der Regierungschef am Mittwoch in der Frankfurter Festhalle und fügte hinzu: „Die Rhythmische Sportgymnastik lässt höchste Konzentration und Körperbeherrschung leicht, elegant und anmutig aussehen. Wer auf diesem Niveau erfolgreich sein will, braucht Talent, eiserne Disziplin und unermüdlichen Trainingsfleiß.”
Die 42. Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik findet vom 12. bis
16. August 2026 in der Festhalle Frankfurt statt. Sie gilt als wichtige Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Für die deutsche Mannschaft tritt unter anderem Olympiasiegerin Darja Varfolomeev an, die als eine der Favoritinnen auf mehrere WM-Titel gilt.
Rhein verwies bei der Eröffnungsfeier auf die Bedeutung des Sports als Brückenbauer. „Spitzensport fasziniert, begeistert und vor allem: Er schafft Zusammenhalt und ein Wir-Gefühl, wenn Zigtausende mit ihren Sportlerinnen mitfiebern. Der Sport bringt Menschen aus aller Welt in Frankfurt zusammen. Aus Wettbewerb entsteht Respekt. Aus Leistung Anerkennung. Es geht um Fairness und friedliche Begegnung. Deshalb unterstützt das Land die Weltmeisterschaft mit 550.000 Euro und setzt damit ein klares Zeichen für den Sport und für internationale Sportgroßveranstaltungen in Hessen.” Der Ministerpräsident dankte allen, die diese Weltmeisterschaft möglich machen: dem Weltverband World Gymnastics, dem Deutschen Turner-Bund, dem Organisationskomitee, der Stadt Frankfurt, den Vereinen, Partnern und Sponsoren, und er dankte auch den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, den Ehrenamtlichen und allen Helferinnen und Helfern. „Ohne sie könnten die Wettbewerbe nicht stattfinden.”
Sportministerin Diana Stolz zeigte sich erfreut darüber, dass Hessen diese Großveranstaltung ausrichten darf. Sie sagte: „Die Frankfurter Festhalle wird für fünf Tage die fantastische Bühne der besten Gymnastinnen der Welt. Ich freue mich mit dem Sportland Hessen auf das eleganteste Sportevent des Jahres, das Spitzensport auf höchstem Niveau aber auch eine atemberaubende Show für jedermann verspricht. Wer Sport und Akrobatik mag, wird die Rhythmische Sportgymnastik-WM lieben. Im Heimatland des Turnsports werden unsere starken Frauen um Darja Varfolomeev ihr Bestes geben und dabei unzählige Mädchen weltweit, aber vor allem auch hierzulande inspirieren. Frankfurt, Hessen und Deutschland wollen mit der WM erneut zeigen, dass Hessen ein perfekter Ort für Sportgroßveranstaltung ist. Natürlich machen wir auch deutlich, dass Deutschland Olympische Spiele haben will und wir eine mögliche deutsche Ausrichterregion unterstützen werden. Mein Dank gilt vor allem dem DTB für seine professionelle Arbeit und seine klare Haltung bei der Organisation dieser Weltmeisterschaft und natürlich den vielen tollen Helferinnen und Helfern.“
(Text: PM Hessische Staatskanzlei)

