
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am Mittwoch (12.) den Einbau eines Anfahrschutzes an der Synagoge in der Wilhelm-Glässing-Straße beschlossen.
Die Maßnahme dient dem Schutz der Jüdischen Gemeinde sowie der Besucherinnen und Besucher der Synagoge und setzt ein Sicherheitskonzept des Hessischen Landeskriminalamts für jüdische Einrichtungen in Hessen um. Aus Sicherheitsgründen werden die Planunterlagen nicht veröffentlicht.
Für die Fundamentierung des Anfahrschutzes müssen bestehende Leitungen im Gehwegbereich in ihrer Höhen- und Lageführung angepasst werden. Die Bordsteinanlage und die Fahrbahn der Wilhelm-Glässing-Straße bleiben von den Arbeiten unberührt. Auch der vorhandene Baumbestand bleibt vollständig erhalten. Trotz punktueller Engstellen wird der Bereich weiterhin barrierefrei passierbar sein. Feuerwehr- und Rettungswege werden durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt. Der Wissenschaftsstadt Darmstadt entstehen durch die Umsetzung keine Kosten.
„Jüdisches Leben gehört zu Darmstadt und wir treten jeder Form von Antisemitismus entgegen. Angesichts der anhaltenden Bedrohungslage unterstützen wir die Umsetzung der Schutzmaßnahmen für die Synagoge in unserer Stadt und bekräftigten unsere Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, die ein fester Teil unserer weltoffenen Stadt ist und bleiben wird“, betonen Oberbürgermeister Hanno Benz und Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey.
(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)

